Ein mysteriöser Selbstmord
Trauerredner Mads Madsen führt eines nachts seine Hündin Bobby am Meer spazieren, als er eine Frau auf einem Steg entdeckt. Ihm ist sofort klar, dass sie sich umbringen will. Er versucht noch, sie davon abzuhalten, vergeblich. Vor ihrem Tod nimmt sie ihm das Versprechen ab, sich um ihre 9jährige Tochter Tilly zu kümmern, vor allem, ihr die letzte Botschaft der Mutter zu übermitteln, die er erst noch herausfinden muss. Mads kümmert sich um das Kind, das sofort Vertrauen zu ihm fasst und seine Hündin liebt. Sie möchte dauerhaft bei ihm bleiben, aber das Jugendamt sieht eine Unterbringung im Heim vor. Wenn Mads nicht bei Tilly ist, ermittelt er, obwohl die mit ihm befreundete Hauptkommissarin Mills ihn eindrücklich davor warnt. Mads entdeckt, dass sich die Frau, die sich Anna Schmidt nannte, mit sehr gefährlichen Leuten angelegt hat, bis sie keinen anderen Ausweg mehr sah, als sich umzubringen, um ihre Tochter zu schützen. Es dauert, bis Mads die Wahrheit herausfindet und Tilly helfen kann.
Die Geschichte ist ruhig erzählt, weil es ja auch um Trauerreden und Beerdigungen geht. Dabei zeigt Mads Madsen ein besonderes Talent, das Wesentliche über die Verstorbenen mit viel Empathie zusammenzufassen und durch seine Worte Trost zu spenden. “Niemals geht man so ganz“ ist ein Wohlfühlkrimi ohne jede reißerische Spannung. Ich bin zwar nicht überwältigt vor Begeisterung, aber mir gefallen Charaktere wie Mads Vater Fridtjof und Fiete, sein bester Freund und Kollege. Es ist Raum für Humor, für ausgefallene Ideen wie Tillys Fähigkeit, die gezogenen Karten eines ganz besonderen Kartenspiels zu deuten und Menschen und mögliche Gefährdungen damit einzuschätzen sowie die Andeutung einer möglichen Liebesbeziehung zwischen Kommissarin Mills und Mads Madsen. Insgesamt eine unterhaltsame Lektüre.
Die Geschichte ist ruhig erzählt, weil es ja auch um Trauerreden und Beerdigungen geht. Dabei zeigt Mads Madsen ein besonderes Talent, das Wesentliche über die Verstorbenen mit viel Empathie zusammenzufassen und durch seine Worte Trost zu spenden. “Niemals geht man so ganz“ ist ein Wohlfühlkrimi ohne jede reißerische Spannung. Ich bin zwar nicht überwältigt vor Begeisterung, aber mir gefallen Charaktere wie Mads Vater Fridtjof und Fiete, sein bester Freund und Kollege. Es ist Raum für Humor, für ausgefallene Ideen wie Tillys Fähigkeit, die gezogenen Karten eines ganz besonderen Kartenspiels zu deuten und Menschen und mögliche Gefährdungen damit einzuschätzen sowie die Andeutung einer möglichen Liebesbeziehung zwischen Kommissarin Mills und Mads Madsen. Insgesamt eine unterhaltsame Lektüre.