Gute Unterhaltung

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
obilot Avatar

Von

Der Roman „Niemals geht man so ganz“ ist bereits das zweite Buch über den Trauerredner Mads Madsen, der mehr oder weniger unfreiwillig zum Ermittler in einem Todesfall wird. Genauso wie der Vorgängeroman erwartet die Leser eine geniale Mischung aus Spannung und Humor.

Zufällig ist Mads zu später Stunde mit seiner Hündin Bobby unterwegs, als eine Frau sich vor seinen Augen und unter rätselhaften Umständen von den Klippen stürzt. Zurück lässt sie nicht nur ihre neunjährige Tochter Tilly, sondern auch viele Fragen um ihren Tod und ihre Vergangenheit. Mads lässt das Erlebnis keine Ruhe. Im weiteren Verlauf gewinnt er mit Hilfe Bobbys das Vertrauen von Tilly. Mit ihrer Hilfe kommt immer mehr Licht ins Dunkel, bis der Fall schließlich gelöst ist. Dabei begibt sich Mads in so manche Gefahrenzone. Für die humoristische Seite sorgt vor allem der umtriebige Fritjof, der Vater von Mads.

Der Roman ist ein kurzweiliges Buch. Leicht und schnell zu lesen. Tiefsinnige Inhalte darf nicht erwarten. Unterhaltungstechnisch jedoch durchaus gut gelungen. Sicher werden von Tillys weiterem Werdegang im nächsten Roman erfahren.