Humor und Gefühle in einem außergewöhnlichen Cosy - Crime
Das leuchtende, orangefarbene Cover verspricht Aufmerksamkeit, jedoch ist der Untertitel “Ein Trauerredner ermittelt“ für einen Kriminalroman sehr unüblich. Aber es wird gleich deutlich, dass Mads Madsen kein normenkonformer Kriminalheld ist. Er ist hilfsbereit und äußerst empathisch, liebt seinen Beruf, kommt sehr sympathisch rüber, wirkt jedoch manchmal etwas tüffelig.
Manchmal trifft er in seinem Beruf auf Todesfälle, die exaktes Recherchieren notwendig machen, denn oftmals sind Ungereimtheiten an der Tagesordnung. Leider gerät er deshalb des öfteren in gefährliche Situationen, die Polizeikommissarin Mills Sorge bereiten. Sie ist oftmals recht schwierig, ruppig und ist, nach ihrem Anti-Aggressionstraining, doch noch unberechenbar.
Die Handlung fängt in Glücksburg an der Ostsee an. Mads entdeckt zufällig eine merkwürdige Frau am Ende eines Stegs, spricht sie behutsam an, kann sie jedoch nicht von ihrem geplanten Selbstmord abhalten. Sie hinterlässt Tilly, ihre neunjährige Tochter, gibt Madsen aber noch eine seltsame, undurchsichtige Nachricht für ihre Tochter mit. Er versucht, diese Botschaft zu entschlüsseln und stößt dabei auf teils gefährliche Rätsel, die er nun zu lösen beginnt. Die wahre Identität der Frau ist verschlüsselt und schiebt den Krimifaktor an. Generell ist die Handlung nicht übermäßig actiongeladen oder blutrünstig, sondern hat ihre Stärken im psychologischen Bereich, in der Entwicklung der Charaktere und der Atmosphäre. Das ganze in einem flüssigen, frischen und lebendigen Schreibstil. Fridtjof, Mads Vater, ist eine total schräge Figur, und die Dialoge zwischen den beiden lassen einen wiehern. Er lässt sich, von 3 Seniorinnen das Haus putzen und sich fürstlich bekochen. Auch Tilly, mit ihrer altklugen Ernsthaftigkeit, ist sehr besonders, mal obenauf, dann wieder weinerlich und in sich selbst zurückgezogen. Welche Geheimnisse verschließt sie in ihrem Inneren?
Sie kommuniziert mit Mads auf Umwegen über Figuren eines sehr seltsamen Kartenspiels und kommt, leider, in ein Kinderheim.
Handlungsmäßig geht es sofort rasant los, mysteriöse Fakten kommen zutage, gerät dann aber ins Hinplätschern, um dann zum Schluß sehr spannend zu werden und mit einem Twist zu enden.
Für Freunde von knallharten Krimis ist dieses Werk nichts, Humor, Verständnis füreinander, Gefühl und Izquierdos Fähigkeit, auch ungewöhnliche Themen geschickt zu verpacken, machen das Werk zu einem Highlight, für das ich gerne 5 Sterne vergebe.
Manchmal trifft er in seinem Beruf auf Todesfälle, die exaktes Recherchieren notwendig machen, denn oftmals sind Ungereimtheiten an der Tagesordnung. Leider gerät er deshalb des öfteren in gefährliche Situationen, die Polizeikommissarin Mills Sorge bereiten. Sie ist oftmals recht schwierig, ruppig und ist, nach ihrem Anti-Aggressionstraining, doch noch unberechenbar.
Die Handlung fängt in Glücksburg an der Ostsee an. Mads entdeckt zufällig eine merkwürdige Frau am Ende eines Stegs, spricht sie behutsam an, kann sie jedoch nicht von ihrem geplanten Selbstmord abhalten. Sie hinterlässt Tilly, ihre neunjährige Tochter, gibt Madsen aber noch eine seltsame, undurchsichtige Nachricht für ihre Tochter mit. Er versucht, diese Botschaft zu entschlüsseln und stößt dabei auf teils gefährliche Rätsel, die er nun zu lösen beginnt. Die wahre Identität der Frau ist verschlüsselt und schiebt den Krimifaktor an. Generell ist die Handlung nicht übermäßig actiongeladen oder blutrünstig, sondern hat ihre Stärken im psychologischen Bereich, in der Entwicklung der Charaktere und der Atmosphäre. Das ganze in einem flüssigen, frischen und lebendigen Schreibstil. Fridtjof, Mads Vater, ist eine total schräge Figur, und die Dialoge zwischen den beiden lassen einen wiehern. Er lässt sich, von 3 Seniorinnen das Haus putzen und sich fürstlich bekochen. Auch Tilly, mit ihrer altklugen Ernsthaftigkeit, ist sehr besonders, mal obenauf, dann wieder weinerlich und in sich selbst zurückgezogen. Welche Geheimnisse verschließt sie in ihrem Inneren?
Sie kommuniziert mit Mads auf Umwegen über Figuren eines sehr seltsamen Kartenspiels und kommt, leider, in ein Kinderheim.
Handlungsmäßig geht es sofort rasant los, mysteriöse Fakten kommen zutage, gerät dann aber ins Hinplätschern, um dann zum Schluß sehr spannend zu werden und mit einem Twist zu enden.
Für Freunde von knallharten Krimis ist dieses Werk nichts, Humor, Verständnis füreinander, Gefühl und Izquierdos Fähigkeit, auch ungewöhnliche Themen geschickt zu verpacken, machen das Werk zu einem Highlight, für das ich gerne 5 Sterne vergebe.