Humorvoll, berührend und tiefgründig
Das Cover des Kriminalromans „Niemals geht man so ganz“ von Andreas Izquierdo erinnert mich an eine Zeichnung von Loriot, daher hatte ich mich auf ein humorvolles Lesevergnügen eingestimmt.
Umso überraschter war ich vom tragischen Start in das Buch: Vor den Augen des Trauerredners Mads Madsen nimmt sich eine junge Frau das Leben. Vorher bittet sie ihn, sich um Tilly zu kümmern. Wie sich herausstellt, ist Tilly ihre neunjährige Tochter. Mads ist durch seine eigenen Erfahrungen tief berührt vom Schicksal des Kindes und fängt daher sofort an nachzuforschen, was hinter dem Suizid steckt. Schnell stellt sich heraus, dass die Antwort darauf nicht so einfach ist.
Mads Madsen ist ein eigenwilliger, liebenswerter Charakter, den ich aufgrund seiner äußeren Beschreibung und seiner tiefgründigen Gedanken älter als 28 Jahre geschätzt hätte. Er ist ein zutiefst empathischer Mensch, der sein Gegenüber ganz genau beobachtet und genau die richtige Dosis an Mitgefühl rüberbringt. Seine einfühlsame Art macht ihn äußerst sympathisch und nahbar. Er ist die Art von Mensch, die ich gerne treffen möchte, wenn es mir nicht gut geht. Das Zusammenleben mit seinem kauzigen Vater Fridtjof hält einiges an Situationskomik bereit und sorgt für weitere Sympathiepunkte. Als Mutter ist mir auch die neunjährige Tilly sofort ans Herz gewachsen. Ihre Trauer und Einsamkeit sind so gut spürbar.
Doch trotz des ernsten Themas kommt der Humor nicht zu kurz, sodass trotz der inhaltlichen Schwere nie eine depressive oder bedrückende Stimmung entsteht. Diese Mischung macht den Kriminalroman zu etwas ganz Besonderem. Der Schreibstil ist locker und leicht, die Kapitel angenehm kurz und die Spannung hoch. Das sorgt dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und in zwei Tagen durch war.
Für mich ist dieses Buch ein Lesehighlight für dieses Jahr, und ich werde sicherlich in Zukunft noch mehr von diesem Autor lesen.
FAZIT: Wer humorvolle und gleichzeitig tiefgründige Kriminalromane schätzt, dem kann ich dieses Buch ans Herz legen. Für mich mit 5 von 5 Punkten absolut lesenswert!
Umso überraschter war ich vom tragischen Start in das Buch: Vor den Augen des Trauerredners Mads Madsen nimmt sich eine junge Frau das Leben. Vorher bittet sie ihn, sich um Tilly zu kümmern. Wie sich herausstellt, ist Tilly ihre neunjährige Tochter. Mads ist durch seine eigenen Erfahrungen tief berührt vom Schicksal des Kindes und fängt daher sofort an nachzuforschen, was hinter dem Suizid steckt. Schnell stellt sich heraus, dass die Antwort darauf nicht so einfach ist.
Mads Madsen ist ein eigenwilliger, liebenswerter Charakter, den ich aufgrund seiner äußeren Beschreibung und seiner tiefgründigen Gedanken älter als 28 Jahre geschätzt hätte. Er ist ein zutiefst empathischer Mensch, der sein Gegenüber ganz genau beobachtet und genau die richtige Dosis an Mitgefühl rüberbringt. Seine einfühlsame Art macht ihn äußerst sympathisch und nahbar. Er ist die Art von Mensch, die ich gerne treffen möchte, wenn es mir nicht gut geht. Das Zusammenleben mit seinem kauzigen Vater Fridtjof hält einiges an Situationskomik bereit und sorgt für weitere Sympathiepunkte. Als Mutter ist mir auch die neunjährige Tilly sofort ans Herz gewachsen. Ihre Trauer und Einsamkeit sind so gut spürbar.
Doch trotz des ernsten Themas kommt der Humor nicht zu kurz, sodass trotz der inhaltlichen Schwere nie eine depressive oder bedrückende Stimmung entsteht. Diese Mischung macht den Kriminalroman zu etwas ganz Besonderem. Der Schreibstil ist locker und leicht, die Kapitel angenehm kurz und die Spannung hoch. Das sorgt dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und in zwei Tagen durch war.
Für mich ist dieses Buch ein Lesehighlight für dieses Jahr, und ich werde sicherlich in Zukunft noch mehr von diesem Autor lesen.
FAZIT: Wer humorvolle und gleichzeitig tiefgründige Kriminalromane schätzt, dem kann ich dieses Buch ans Herz legen. Für mich mit 5 von 5 Punkten absolut lesenswert!