Trauerredner und Ermittler

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katja-68 Avatar

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Wieder einmal ermittelt Trauerredner Mads in einem Todesfall - einfach weil er das Gefühl hat, dass es das richtige ist. Weil er es irgendwie tun muss.
Und diesmal auch, weil er Tilly etwas versprochen hat.
Dieser 2. Band ist unabhängig vom Vorgänger zu lesen!
Die Geschichte beginnt mit einer abendlichen Zufallsbegegnung und entwickelt sich in eine geheimnisvolle Richtung, bei der sich die Spannung langsam aber stetig steigert.
Mads findet nach und nach Hinweise zur Vergangenheit der Toten, bekommt teils mysteriöse Informationen und entdeckt mit Hilfe einer Hacker-Freundin verborgene Machenschaften von mächtigen Gegnern - und bringt sich damit selbst in Gefahr.
Der verbale Schlagabtausch mit Hauptkommissarin Mills trägt genauso zur Auflockerung der unterschwelligen Spannung bei, wie der teils doch etwas anstrengende Vater von Mads mit seinem neuesten "Hobby".
Die kleine Tilly muss man einfach lieben - wer möchte nicht ihr "Grenzhüter" sein?
Das vom Autor erdachte Kartendeck mit den mysteriösen "Figuren" klingt großartig. Es passt perfekt in eine Handlung, bei der man sich lange nur mittels Andeutungen wie durch eine Nebelwand tastet.
Das Finale punktet nicht nur mit einem klassischen Showdown, sondern auch mit einem melancholischen Element, bei dem die Trauerrede für Anna sicherlich bei so mancher Leser(in) für ein paar Tränchen gesorgt hat.
Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung der Reihe.