Spannende Geschichte

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skmn10 Avatar

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„Niemals geht man so ganz“ von Andreas Izquierdo ist ein Krimi, der mich mit seiner ungewöhnlichen Hauptfigur und einer bewegenden Geschichte sofort neugierig gemacht hat.

Mads Madsen ist kein gewöhnlicher Ermittler, sondern Trauerredner. Gerade diese besondere Rolle macht ihn zu einem interessanten Protagonisten, denn er beschäftigt sich beruflich mit Abschieden, letzten Worten und den Geschichten hinter einem Menschenleben. Als er die neunjährige Tilly kennenlernt und verspricht, die geheimnisvolle letzte Botschaft ihrer verstorbenen Mutter zu entschlüsseln, beginnt eine spannende Suche nach der Wahrheit.

Besonders schön finde ich die Mischung aus Kriminalfall, menschlichen Schicksalen und emotionalen Momenten. Die Geschichte ist nicht einfach nur eine spannende Ermittlung, sondern beschäftigt sich auch mit Verlust, Vertrauen, Zusammenhalt und der Frage, wie gut wir die Menschen um uns herum wirklich kennen.

Auch die Figuren versprechen jede Menge Unterhaltung. Mads' exzentrischer Vater und sein bester Freund, ein passionierter Bestatter, bringen eine besondere Dynamik in die Geschichte. Die ungewöhnliche Konstellation sorgt für interessante Begegnungen und lockert die ernsteren Themen auf.

Andreas Izquierdo versteht es, eine geheimnisvolle Atmosphäre aufzubauen und die Neugier auf die Auflösung immer weiter zu steigern. Die Frage nach Annas letzter Botschaft bildet dabei einen roten Faden, der sich durch die gesamte Geschichte zieht und zum Miträtseln einlädt.

Mein Fazit: Ein vielversprechender Krimi, der Spannung und Emotionen auf schöne Weise miteinander verbindet. Die ungewöhnliche Hauptfigur, die berührende Geschichte um Tilly und die Suche nach einer gefährlichen Wahrheit machen das Buch zu einer interessanten Lektüre für alle, die Krimis mit Tiefgang und sympathischen, eigenwilligen Charakteren mögen.