super sympathischer Grabredner
Mads Madsen ist ein mega sympathischer Grabredner und er ist dazu noch sehr humorvoll und außerdem gerechtigkeitsliebend und daher fällt ihm nun der zweite Fall zu, den er nach dem Ableben einer Person aufklärt. Dieser zweite Teil lässt sich unabhängig vom ersten Teil lesen, aber ich persönlich werde definitiv auch den ersten Teil noch nachträglich lesen, weil mir Mads Madsen so sympathisch ist, daß ich gerne mehr über ihn lesen möchte. Die Story entwickelt sich gleich von Beginn des Romans an, als Mads zufällig beim Hundespaziergang den Suizid einer Frau aus nächster Nähe beobachtet und sie ihm das Versprechen abnimmt, sich um ihre kleine Tochter zu kümmern. Ab da wird es spannend und geheimnisvoll, denn er beleuchtet die Hintergründe, die zu dieser Tat geführt haben und findet gleichzeitig gefährliche Informationen heraus, die ihn selbst in große Gefahr bringen. Aber die Story dreht sich nicht ausschließlich um die Aufklärung des Todes der Frau, sondern immer wieder tritt Mads Vater in erscheinung, ein sehr liebenswürdiger, alter Mann mit immer neuen Ideen, der den Damen um ihn herum den Kopf verdreht und der Mads mit seiner Musikliebe immer wieder an den Rand seiner Nervenkapazität bringt. Dadurch wird das Buch sehr aufgelockert, lustig und locker und Mads wird so noch nahbarer für den Leser. Am Ende wird es nochmals sehr turbulent und chaotisch. Trotz der ganzen Turbulenzen und Gefahren geht alles nochmal gut aus und wir dürfen uns hoffentlich auf einen dritten Teil der Buchreihe freuen - bitte, bitte!