Tolle Fortsetzung

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die.leseratte Avatar

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Ich habe „Niemals geht man so ganz“ wirklich gerne gelesen. Mads Madsen war mir ja schon im ersten Teil sympathisch, aber diesmal ist er mir noch ein Stück mehr ans Herz gewachsen. Ich mag einfach seine etwas eigenwillige Art und dass er eigentlich gar kein klassischer Ermittler sein will, aber trotzdem seine Nase immer wieder in Dinge steckt, die ihn besser nichts angehen würden. Genau das macht ihn für mich so liebenswert.

Sein Zusammentreffen mit Anna und das Versprechen, das er ihr gibt, bringen die ganze Geschichte ins Rollen. Eigentlich müsste Mads die Sache nach ihrem Tod auf sich beruhen lassen – aber natürlich kann er das nicht. Je mehr er über Tilly herausfinden möchte, desto tiefer steckt er plötzlich in einem ziemlich rätselhaften und teilweise unheimlichen Fall.

Tilly hat es mir dabei besonders angetan. Anfangs ist sie sehr verschlossen und man weiß nicht so recht, was in ihr vorgeht. Ich fand es schön zu beobachten, wie Mads langsam ihr Vertrauen gewinnt und zwischen den beiden eine ganz besondere Verbindung entsteht. Für mich war das fast genauso interessant wie der eigentliche Kriminalfall.

Und dann sind da natürlich noch die anderen Figuren, allen voran Mads’ Vater Fridjof. Der Typ ist einfach herrlich! Bei seinen Aktionen musste ich mehr als einmal grinsen. Überhaupt schafft Andreas Izquierdo es meiner Meinung nach richtig gut, Spannung und Humor miteinander zu verbinden, ohne dass eines davon zu kurz kommt.

Ich habe mitgerätselt, mich an manchen Stellen ein bisschen gegruselt und vor allem immer wieder geschmunzelt. Genau diese Mischung hat für mich das Buch ausgemacht. Mads, Tilly und auch Bobby sind mir während des Lesens richtig ans Herz gewachsen und ich hätte die drei noch eine ganze Weile begleiten können.

Für mich ein spannender, warmherziger und gleichzeitig ziemlich unterhaltsamer Krimi – und ich bin gespannt, wohin Mads’ nächster Fall ihn führt.