Toller Schreibstil, im falschen Genre
Bei Niemals geht man so ganz von Andreas Izquierdo bekommt man mehr als nur einen netten Krimi für zwischendurch. Es geht um Menschen, ihre Beziehungen, alte Geschichten und die Frage, was bleibt, wenn sich im Leben etwas verändert. Dabei gelingt es dem Autor, ernste und nachdenkliche Momente mit einer angenehmen Leichtigkeit zu verbinden, ohne dass es gleich zu dick aufgetragen wirkt.
Ich mochte besonders, dass die Geschichte nicht einfach nur auf die Tränendrüse drückt, sondern auch Raum für leise Zwischentöne lässt. Die Figuren wirken menschlich, mit Ecken, Kanten und Entscheidungen, die man nicht immer nachvollziehen muss, aber irgendwie versteht.
Und hier ist auch schon mein größter Kritik. Das Genre passt nicht. Es ist weder ein richtiger Kriminalroman, noch ist es ein Cozy Crime. Im ganzen fehlen wahrscheinlich einfach 200 Seiten, damit für mich der Kriminalroman an sich rund gewesen wäre. Der Humor war auch nur in homöopathischen Dosen vorhanden. Ich denke, dass der Autor hier einfach das falsche Genre erwischt hat.
Ich mochte besonders, dass die Geschichte nicht einfach nur auf die Tränendrüse drückt, sondern auch Raum für leise Zwischentöne lässt. Die Figuren wirken menschlich, mit Ecken, Kanten und Entscheidungen, die man nicht immer nachvollziehen muss, aber irgendwie versteht.
Und hier ist auch schon mein größter Kritik. Das Genre passt nicht. Es ist weder ein richtiger Kriminalroman, noch ist es ein Cozy Crime. Im ganzen fehlen wahrscheinlich einfach 200 Seiten, damit für mich der Kriminalroman an sich rund gewesen wäre. Der Humor war auch nur in homöopathischen Dosen vorhanden. Ich denke, dass der Autor hier einfach das falsche Genre erwischt hat.