Von allem etwas

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frautammo Avatar

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Der Schreibstil hat eine solche Leichtigkeit, trotz aller Traurigkeit. Immer wieder blitzen Gedanken auf aus denen man spürt, der Autor kennt sich mit Trauer aus. Daraus ergeben sich, unabhängig von der Handlung, neue Sichtweisen zum Ende eines Lebens für die Zurückgebliebenen. Die Handlung selbst bietet von allem etwas. Heitere Momente im Miteinander von Mads, der Hauptfigur, und seinem etwas schrulligen Vater lenken von der im Grunde traurigen Geschichte ab. Ein kleines Mädchen verliert seine Mutter durch Suizid. Mads, Trauerredner und Zeuge dieses Dramas, kümmert sich rührend um die kleine nun verwaiste Tilly, versucht aber auch ihr geschickt Geheimnisse über ihre Vergangenheit zu entlocken. Er gewinnt ihr Vertrauen und begibt sich auf die Suche nach der wahren Identität der Verstorbenen. Und schon steckt er mittendrin in einem Kriminalfall. Doch auch die Liebe findet ihren Platz in dieser Geschichte.