Berührend

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In Niemands Töchter begleiten wir 4 Frauen (Mütter und Töchter) zu verschiedenen Zeitpunkten ihres Lebens zwischen 1981 und 2020.
Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln erzählt, was mir persönlich sehr gut gefällt. Dabei wechselt häufig die Perspektive und auch das Jahr in dem wir uns befinden. Das war wohl einer der Gründe, warum ich etwas schwerer in die Geschichte reinkam, denn durch die ständigen Wechsel, konnte ich schwerer einen Zugang zu den Protagonistinnen herstellen.
Aber als ich dann richtig drin war, hat mich die Geschichte der einzelnen Frauen tief berührt. Sie sind alle nicht perfekt, aber dadurch authentisch. Sie haben in ihren Leben falsche Entscheidungen getroffen, aber es waren immer nachvollziehbare Gründe. Da die Entscheidungen aus Liebe getroffen wurden, konnte man zu allen Personen Sympathien entwickeln.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich würde es weiterempfehlen.

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass am Ende des Buches eine Playlist vermerkt ist, die die Geschichte, wie ich finde, sehr gut untermalt. Mir selbst ist die Playlist erst ca. Mitte des Buches aufgefallen, weshalb ich es hier erwähnen möchte.