Berührend!
Alma und Isabell trennen 8 Jahre - beide in Berlin geboren, beide von der selben Mutter. Alma weiss davon die ersten 18 Jahre nichts, denn ihre damals 16 Jährige Mutter Marie, aufgezogen von einer narzisstischen Mutter, die wenig von ihr wissen wollte, musste eine schwerwiegende Entscheidung treffen und Alma abgeben. Sie entscheidet sich hier für das Krankenhaus, in dem sie putzt, um über die Runden zu kommen. Gabriele, deren Tochter wegen eines Gendefekts nach wenigen Monaten verstarb, zieht mit Alma zu ihren Eltern aufs Land zurück und zieht Alma dort gemeinsam mit ihren Eltern, einfachen Bäckersleuten, groß. Früh fällt auf, dass Alma sehr intelligent und anders als ihre Mutter ist - was immer wieder Fragen aufwirft. 8 Jahre später wird Marie wieder schwanger von ihrem Partner Hagen: Isabell wird geboren. Überbehütet und als Einheit wächst Isabell mit Marie und ihrem Vater in Dahlem auf. Isabell bekommt im Erwachsenenalter von ihrem Vater eine blaue Ikeatüte mit Erinnerungen an ihre verstorbene Mutter, die sie im Laufe der Geschichte aufarbeitet.
Das Buch ist sehr berührend und beschäftigt sich tiefgreifend mit den Themen Bindung und Identität. Ich habe die ersten Kapitel immer wieder beginnen müssen, um in die Geschichte reinzufinden, rate ich dringend, mindestens 50 Seiten am Stück zu lesen - dann hat es mich aber in einen Bann gezogen und das Buch war in 3 Tagen durch.
Das Buch ist sehr berührend und beschäftigt sich tiefgreifend mit den Themen Bindung und Identität. Ich habe die ersten Kapitel immer wieder beginnen müssen, um in die Geschichte reinzufinden, rate ich dringend, mindestens 50 Seiten am Stück zu lesen - dann hat es mich aber in einen Bann gezogen und das Buch war in 3 Tagen durch.