Bewegende Familiengeschichte
"Niemands Töchter" erzählt die Geschichte zweier junger Frauen und deren Familien und wie diese miteinander verwoben sind. Das Buch hat eine eigene Playlist, die sich ganz am Ende findet, und so traurig wie diese mitunter ist, ist auch die Geschichte der Frauen in diesem Buch. Das Buch erzählt im Wechsel aus der Perspektive von Gabriele, Marie, Alma und Isabell und wechselt dabei zwischen den Geschehnissen ab 1981 und heute, 2020. Die Erzählung nimmt dabei immer mehr an Fahrt auf und je besser ich die Protagonistinnen kennengelernt habe, umso mehr habe ich mit ihnen gefühlt und sympathisiert. Viele unverstandene und unausgesprochene Entscheidungen führen zu Trauer, Angst, Widerstand und Sturheit und in mir brannte die Frage, ob Alma und Isabell jemals Antworten auf die Fragen erhalten, die sie so viele Jahre begleiteten.