Eher schwach

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xana15 Avatar

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Niemands Töchter weckt mit seinem Klappentext und seiner schönen Aufmachung recht hohe Erwartungen, die das Buch allerdings kaum erfüllen kann. Leider greift der Klappentext zu viel Inhalt vor, sodass man als Leser die meiste Zeit weiß, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Es gibt so gut wie keine Überraschungen, keine Wendungen und auch keinen richtigen Spannungsbogen.
Die Charaktere sind zumeist eher unsympathisch und insgesamt nicht besonders intelligent in ihrem Handeln. Die Beziehungen zwischen den Charakteren neigen derweil zu zu viel Kitsch und hinterlassen den nicht-überromantischen Leser augenrollend zurück.
Ich hätte mir mehr Tiefe in der Geschichte gewünscht, interessante Wendungen oder zumindest Details, die man so nicht erwartet hätte. Das Buch würde ich daher als eher schwach und dementsprechend nicht unbedingt lesenswert einstufen.