Eine Geschichte über die innere Suche

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soulfire Avatar

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Das Buch erzählt von Alma, die in der Eifel aufwächst und irgendwann mitbekommt, dass ihre Herkunft eine andere ist als die ihrer Familie.

Auch Isabells Geschichte wird erzählt, die in jungen Jahren in Indien ihre Mutter verlor und mit ihrem Stiefvater allein bleibt.

Ebenso lernen wir die Geschichte von Marie kennen, die ganz auf sich allein gestellt im Party- und Drogenmilieu von Berlin lebt, ihre große Liebe verpasst und einsam ein Kind gebärt.

Als vierte Person lernen wir Gabriele kennen, die aus Berlin zurückkehrt in ihr Heimatdorf. In die Familienbäckerei ihrer Eltern steigt sie ein, in der sie nie arbeiten wollte. Aber das Leben drängt sie dazu, denn sie muss das Leben meistern für sich und dem Kind was sie aus ihrem Leben in Berlin mitgebracht hat.

Dies sind die Anfangssituationen der 4 Protagonistinnen, dessen Geschichten sich zu einem emotionalen schicksalshaften Flickenteppich zusammenfügen und erzählen von Mutterschaft, Zugehörigkeit, Suche nach Geborgenheit, Liebe und Schmerz.

Die Autorin erzählt in den verschiedenen Kapiteln die Geschichte jeder einzelnen Person und durch Zeitsprünge lernt man häppchenweise das Puzzle zusammenzufügen. Die Charaktere sind sehr bildhaft gezeichnet und man kommt den Protagonistinnen emotional sehr nah. Packen und flüssig geschrieben, sodass man absolut im Lesefluss bleibt. Einen kleinen Kritikpunkt würde ich persönlich geben, da ich durch Zeitsprünge und Personen inkl. Nebencharaktere manchmal durcheinander kam und manchmal ein wenig brauchte um die Personen der Lebensgeschichte zuzuordnen.

Fazit: Ein tolles Buch mit einzigartiger besonderer Geschichte und einem wunderbar packendem Erzählton