Entwurzelt
Judith Hoersch Roman "Niemands Töchter" fällt mit seinem in intensiven Farben gestalteten Cover auf, das von einem Frauengesicht dominiert wird, das halb von einer Sonnenblume verdeckt wird.
Die Handlung des Romans findet auf verschiedenen Zeitebenen statt, beginnend Anfang der 1980er Jahre bis ins Jahr 2020. Im Mittelpunkt stehen vier Frauen:
Marie, die Anfang der 80er Jahre mit 16 ins wilde Berlin kommt. Gabriele, die aus einer Bäckerfamilie in der Eifel stammt, aber ebenfalls lange Zeit in Berlin gelebt und als Kinderkrankenschwester gearbeitet hat, bevor sie in ihre Heimat zurückkehrt. Alma, die im neuen Jahrtausend Karriere beim Fernsehen gemacht hat, aber privat einsam und unsicher ist und Isabelle, eine talentierte Balletttänzerin, die aber Angst davor hat, auf der Bühne zu stehen und 2020 Mutter einer dreijährigen Tochter ist. Zwischen allen Frauen gibt es eine Verbindung und, was sie aktuell belastet, hat seine Ursache in dem, was vor langer Zeit passiert ist.
Mir hat der Roman gut gefallen, der Autorin ist es gelungen, die einzelnen Charaktere so zu gestalten, dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Dazu haben natürlich auch die Perspektivwechsel beim Erzählen beigetragen. Es war auch interessant, die verschiedenen Schauplätze in den unterschiedlichen Jahrzehnten kennenzulernen, insbesondere das lebendige Berlin der 80er Jahre. Dadurch, dass bis zum Schluss nach und nach immer noch weitere Leerstellen aufgeklärt wurden, blieb die Geschichte fesselnd. Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und anschaulich.
Die Handlung des Romans findet auf verschiedenen Zeitebenen statt, beginnend Anfang der 1980er Jahre bis ins Jahr 2020. Im Mittelpunkt stehen vier Frauen:
Marie, die Anfang der 80er Jahre mit 16 ins wilde Berlin kommt. Gabriele, die aus einer Bäckerfamilie in der Eifel stammt, aber ebenfalls lange Zeit in Berlin gelebt und als Kinderkrankenschwester gearbeitet hat, bevor sie in ihre Heimat zurückkehrt. Alma, die im neuen Jahrtausend Karriere beim Fernsehen gemacht hat, aber privat einsam und unsicher ist und Isabelle, eine talentierte Balletttänzerin, die aber Angst davor hat, auf der Bühne zu stehen und 2020 Mutter einer dreijährigen Tochter ist. Zwischen allen Frauen gibt es eine Verbindung und, was sie aktuell belastet, hat seine Ursache in dem, was vor langer Zeit passiert ist.
Mir hat der Roman gut gefallen, der Autorin ist es gelungen, die einzelnen Charaktere so zu gestalten, dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Dazu haben natürlich auch die Perspektivwechsel beim Erzählen beigetragen. Es war auch interessant, die verschiedenen Schauplätze in den unterschiedlichen Jahrzehnten kennenzulernen, insbesondere das lebendige Berlin der 80er Jahre. Dadurch, dass bis zum Schluss nach und nach immer noch weitere Leerstellen aufgeklärt wurden, blieb die Geschichte fesselnd. Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und anschaulich.