Frauenschicksale

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monerle Avatar

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In "Niemands Töchter" erfahren wir hauptsächlich Frauenschicksale.
Schicksale jüngerer, mittelalter und älterer Frauen.
Anfangs fiel mir das Lesen etwas schwer, da die Kapitel der vier Frauen Marie, Gabriele, Alma und Isabell in der Gegenwart und in der Vergangenheit spielen und ständig wechseln. Dazu kommt noch Hedwig, Gabrieles Mutter.
Musste immer wieder sortieren.....allmählich findet man sich aber zurecht.
Jede einzelne von ihnen wird sehr anschaulich und ausführlich beschrieben, die Lebensumstände kommen deutlich zum Vorschein.
Im Mittelpunkt steht natürlich Marie mit ihrem ganz besonderen Schicksal.
Das Thema: Frauen, ihre Familien ,ihre verschiedenen Milieus.
Auch die Männer spielen eine Rolle, eher aber im Hintergrund.
Gegen Ende des Romans kann man das Buch kaum zur Seite legen, es wird spannend. Ein etwas unwirkliches, aber nicht unsympathisches Ende!