Gelb, Blau und mit festem Strich - genauso wie das Cover gestaltet ist liest sich das Buch auch

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allabouteve Avatar

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Eines vorab: dieses wunderbar positiv, ansprechend stark gestaltete Cover lässt einen gerne zu "Niemands Töchter" greifen, auch wenn man Judith Hoersch gar nicht, oder nur als Schauspielerin kennt. Ein großes Lob an dieser Stelle! Es geht um Mütter und Töchter, und ihr Schweigen, um dunkle Geheimnisse. Die Geschichte führt uns in die Eifel, nach Mayen, und nach Berlin. Sie zeigt den Schmerz und der Leser merkt sofort, das etwas an dem Bild nicht stimmt. Dieses vage, unerklärliche wird kraftvoll und eindringlich erzählt, hat nichts typisch weibliches, weiches. Vier so unterschiedliche Frauen, die ein altes Geheimnis verbindet. Alma, Hedwig, Marie, Isabell, sie stehen für so viele Frauen, die von Geheimnissen zurückgehalten werden, deren Wege sich egal wo nicht entfalten können, wie sie es eigentlich sollten, da diese Familiengeheimnisse zwischen ihnen und auch ihren eigentlichen Möglichkeiten stehen. Ein sehr eindringliches Buch, das scih hervorragend an verschneiten Wochenenden lesen lässt.