Gut, dass man einen Menschen lieben kann, ohne ihn auch nur annähernd zu verstehen.
In Niemands Töchter geht es um Mütter und Töchter. Vier Frauen lassen die Leser an ihrer Lebensgeschichte teilhaben. Die Frauen erzählen ihre jeweilige Geschichte zu verschiedenen Zeitpunkten. Bei jeder geht es um das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter.
Bei diesem Buch war ich mir Anfangs etwas unsicher ob ich es wirklich lesen möchte. Die Entscheidung es zu lesen, war definitiv eine gute Entscheidung.
Den Klappentext habe ich als interessant empfunden, nachdem ich dann lediglich den Prolog gelesen hatte war ich sofort interessiert daran zu erfahren wie die Geschichte weiter gehen wird.
Alma ist ein äußerst schwieriges Kind und ich war des öfteren schockiert welches Verhalten sie an den Tag legt. Man hat das Gefühl, dass sie sich dauerhaft gegen ihre eigene Familie auflehnt, obwohl ihre Mutter Gabriele ihr alles ermöglicht was sie ihr ermöglichen kann und Alma von ganzem Herzen liebt und diese das auch immer spüren lässt. Dennoch umgibt Gabriele ein Geheimnis das immer in der Luft schwebt.
Isabell verliert durch einen tragischen Unfall ihre Mutter als sie gerade einmal zehn Jahre alt ist. Sie hatte ein überaus inniges Verhältnis zu ihrer Mutter und hat es durch ihren Verlust sehr schwer im Leben.
Eines Tages kreuzen sich auf ungewöhnliche Art und Weise die Wege von Alma und Isabell.
Im Leben von den vier Frauen geht es um die Verbindung zur eigenen Mutter, wie die Charaktere geformt werden, was vererbt ist, was durch Erziehung und Verhaltensweisen der Mütter an die eigenen Töchter übergeht.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, in einigen Dingen kann sich jeder als Leser wiederfinden. Die jeweiligen Erlebnisse der vier Frauen haben Tiefgang. Alle Protagonisten sind gut ausgearbeitet und vieles ist gut nachvollziehbar. Einiges regt zum Nachdenken an.
Äußerst gut gefallen haben mir hier auch die Länge, bzw die Kürze der Kapitel. Für mich absolut perfekt, es ist nie zuviel und nie zuwenig, sondern genau auf den Punkt.
Einziger Kritikpunkt ist das es sehr verwirrend ist alle Zusammenhänge zu durchblicken. Hier hätte ich mir zu Anfang eine kleine Erkärung gewünscht um zu wissen wie die einzelnen Personen in Verbindung zueinander stehen. Denn so wäre die Geschichte von Anfang an leichter zu verstehen, was dem Lesefluss zu Gute kommen würde. Sich dort selbst reinzufinden trübt den Lesegenuß erstmal ein wenig.
Der Roman ist nicht zum Nebenbei lesen geeignet, man sollte diesem die volle Aufmerksamkeit schenken, da es wichtig ist immer auf das Datum zu achten um zu wissen in welchem Zeitraum man sich gerade befindet.
Mein Fazit
Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern. Ein schöner Roman mit Tiefgang, dem man seine volle Aufmerksamkeit schenken sollte.
Leseempfehlung?
Ja, auf jeden Fall mit gutem Gewissen.
Bei diesem Buch war ich mir Anfangs etwas unsicher ob ich es wirklich lesen möchte. Die Entscheidung es zu lesen, war definitiv eine gute Entscheidung.
Den Klappentext habe ich als interessant empfunden, nachdem ich dann lediglich den Prolog gelesen hatte war ich sofort interessiert daran zu erfahren wie die Geschichte weiter gehen wird.
Alma ist ein äußerst schwieriges Kind und ich war des öfteren schockiert welches Verhalten sie an den Tag legt. Man hat das Gefühl, dass sie sich dauerhaft gegen ihre eigene Familie auflehnt, obwohl ihre Mutter Gabriele ihr alles ermöglicht was sie ihr ermöglichen kann und Alma von ganzem Herzen liebt und diese das auch immer spüren lässt. Dennoch umgibt Gabriele ein Geheimnis das immer in der Luft schwebt.
Isabell verliert durch einen tragischen Unfall ihre Mutter als sie gerade einmal zehn Jahre alt ist. Sie hatte ein überaus inniges Verhältnis zu ihrer Mutter und hat es durch ihren Verlust sehr schwer im Leben.
Eines Tages kreuzen sich auf ungewöhnliche Art und Weise die Wege von Alma und Isabell.
Im Leben von den vier Frauen geht es um die Verbindung zur eigenen Mutter, wie die Charaktere geformt werden, was vererbt ist, was durch Erziehung und Verhaltensweisen der Mütter an die eigenen Töchter übergeht.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, in einigen Dingen kann sich jeder als Leser wiederfinden. Die jeweiligen Erlebnisse der vier Frauen haben Tiefgang. Alle Protagonisten sind gut ausgearbeitet und vieles ist gut nachvollziehbar. Einiges regt zum Nachdenken an.
Äußerst gut gefallen haben mir hier auch die Länge, bzw die Kürze der Kapitel. Für mich absolut perfekt, es ist nie zuviel und nie zuwenig, sondern genau auf den Punkt.
Einziger Kritikpunkt ist das es sehr verwirrend ist alle Zusammenhänge zu durchblicken. Hier hätte ich mir zu Anfang eine kleine Erkärung gewünscht um zu wissen wie die einzelnen Personen in Verbindung zueinander stehen. Denn so wäre die Geschichte von Anfang an leichter zu verstehen, was dem Lesefluss zu Gute kommen würde. Sich dort selbst reinzufinden trübt den Lesegenuß erstmal ein wenig.
Der Roman ist nicht zum Nebenbei lesen geeignet, man sollte diesem die volle Aufmerksamkeit schenken, da es wichtig ist immer auf das Datum zu achten um zu wissen in welchem Zeitraum man sich gerade befindet.
Mein Fazit
Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern. Ein schöner Roman mit Tiefgang, dem man seine volle Aufmerksamkeit schenken sollte.
Leseempfehlung?
Ja, auf jeden Fall mit gutem Gewissen.