Interessant und authentisch
Worum geht es in dem Buch?
Die Geschichte beginnt in West-Berlin 1981. Marie lernt Leonard in einer Diskothek kennen. Die beiden fangen eine Liebesbeziehung an. Dann wird Marie schwanger. Darüber sagt sie Leonard nicht Bescheid und beschließt, die Beziehung zu beenden.
Gabriele ist Kinderkrankenschwester und lässt sich von Harald scheiden. Sie haben ihre Tochter verloren, dadurch ging ihre Ehe in die Brüche. Gabriele träumt immer noch von einem Kind. Da sieht sie ein ausgesetztes Baby im Krankenhaus während ihrer Arbeit. Ein Mädchen. Sie nimmt es zu sich. Das Mädchen bekommt den Namen Alma. Von nun an ist sie Gabrieles Tochter. Gabriele zieht mit Alma zu ihren Eltern, die eine Bäckerei in Mayen haben.
Marie heiratet Hagen, einen Chirurgen. Sie bekommen eine Tochter, namens Isabell. Glücklich ist die Ehe nicht. Isabell wächst wohlbehütet auf. Als sie in den Sachen ihrer Mutter Fotos findet, die sie nicht zuordnen kann, versucht sie, Antworten zu finden.
Alma studiert, macht Karriere, bekommt einen Moderatorenjob im Fernsehen. Als sie erfährt, dass Gabriele nicht ihre leibliche Mutter ist, macht sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln.
Meine Meinung:
Das Buch ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers (also kein Ich-Erzähler) geschrieben und beleuchtet die Situation der vier Frauen abwechselnd in verschiedenen Jahren. Die Autorin schafft es, Lebenssituationen vier authentischer Frauen zu schildern, die alle irgendwann Brüche erlebten und auf der Suche nach Antworten sind. Antworten, die sich vielleicht in der Vergangenheit finden lassen. Oder auch, wenn man Personen findet, die in der Vergangenheit eine Bedeutung fürs eigene Leben hatten.
Die einzelnen Szenen enden immer wieder mit offenen Fragen, offenen Situationen. So liest man immer wieder gespannt weiter, weil man Antworten haben will, wie die Schicksale der vier Frauen Marie, Gabriele, Alma und Isabell zusammenhängen könnten.
Der Roman liest sich unterhaltsam und interessant. Die Schicksale der Frauen berühren. Auch Leonard taucht wieder auf. Aus ihm ist unterdessen ein namhafter Psychologe mit Doktortitel geworden, den einige der Frauen konsultieren.
Gabriele erzieht Alma in Mayen und hilft ihren Eltern in der Bäckerei. Ihre Eltern Hedwig und Jupp sind resolut, aber ebenfalls liebenswert. Sie geben Gabriele und Alma die Familie, die sie brauchen.
Das Buch bleibt interessant bis zum Schluss. Ich vergebe fünf Sterne und eine Leseempfehlung.
Die Geschichte beginnt in West-Berlin 1981. Marie lernt Leonard in einer Diskothek kennen. Die beiden fangen eine Liebesbeziehung an. Dann wird Marie schwanger. Darüber sagt sie Leonard nicht Bescheid und beschließt, die Beziehung zu beenden.
Gabriele ist Kinderkrankenschwester und lässt sich von Harald scheiden. Sie haben ihre Tochter verloren, dadurch ging ihre Ehe in die Brüche. Gabriele träumt immer noch von einem Kind. Da sieht sie ein ausgesetztes Baby im Krankenhaus während ihrer Arbeit. Ein Mädchen. Sie nimmt es zu sich. Das Mädchen bekommt den Namen Alma. Von nun an ist sie Gabrieles Tochter. Gabriele zieht mit Alma zu ihren Eltern, die eine Bäckerei in Mayen haben.
Marie heiratet Hagen, einen Chirurgen. Sie bekommen eine Tochter, namens Isabell. Glücklich ist die Ehe nicht. Isabell wächst wohlbehütet auf. Als sie in den Sachen ihrer Mutter Fotos findet, die sie nicht zuordnen kann, versucht sie, Antworten zu finden.
Alma studiert, macht Karriere, bekommt einen Moderatorenjob im Fernsehen. Als sie erfährt, dass Gabriele nicht ihre leibliche Mutter ist, macht sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln.
Meine Meinung:
Das Buch ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers (also kein Ich-Erzähler) geschrieben und beleuchtet die Situation der vier Frauen abwechselnd in verschiedenen Jahren. Die Autorin schafft es, Lebenssituationen vier authentischer Frauen zu schildern, die alle irgendwann Brüche erlebten und auf der Suche nach Antworten sind. Antworten, die sich vielleicht in der Vergangenheit finden lassen. Oder auch, wenn man Personen findet, die in der Vergangenheit eine Bedeutung fürs eigene Leben hatten.
Die einzelnen Szenen enden immer wieder mit offenen Fragen, offenen Situationen. So liest man immer wieder gespannt weiter, weil man Antworten haben will, wie die Schicksale der vier Frauen Marie, Gabriele, Alma und Isabell zusammenhängen könnten.
Der Roman liest sich unterhaltsam und interessant. Die Schicksale der Frauen berühren. Auch Leonard taucht wieder auf. Aus ihm ist unterdessen ein namhafter Psychologe mit Doktortitel geworden, den einige der Frauen konsultieren.
Gabriele erzieht Alma in Mayen und hilft ihren Eltern in der Bäckerei. Ihre Eltern Hedwig und Jupp sind resolut, aber ebenfalls liebenswert. Sie geben Gabriele und Alma die Familie, die sie brauchen.
Das Buch bleibt interessant bis zum Schluss. Ich vergebe fünf Sterne und eine Leseempfehlung.