interessante Frauen
„Niemands Töchter“ ist ein beeindruckendes Debüt, das mich trotz kleinerer Längen sehr berührt hat. Der Roman erzählt von Alma, die in den 80er-Jahren in der Eifel aufwächst und sich in ihrer eigenen Familie fremd fühlt, weil ihre Herkunft von einem hartnäckigen Schweigen umgeben ist. Parallel dazu begleitet man Isabell im Jahr 2019 in Berlin, die unter dem Verlust ihrer Mutter leidet und merkt, wie sehr diese Leerstelle ihr ganzes Leben beeinflusst. Als sich die Lebenswege der beiden Frauen schließlich auf besondere Weise verbinden, entsteht eine generationenübergreifende Geschichte über Identität, Verlust und die Suche nach einem Platz im Leben.
Was mir besonders gefallen hat, ist die ruhige, sensible Art, mit der Themen wie Familiengeheimnisse und Selbstfindung erzählt werden. Man muss sich Zeit nehmen und auch zwischen den Zeilen lesen, um die volle Tiefe zu erfassen – das ist kein Buch, das man einfach so „wegsuchtet“. An manchen Stellen plätschert die Handlung etwas dahin, doch genau dieses entschleunigte Erzählen passt auch zur Stimmung der Geschichte.
Trotz kleinerer Längen habe ich das Buch sehr gern gelesen. Es entfaltet eine leise, aber nachhaltige Wirkung und bleibt noch eine Weile im Kopf. Ein gelungenes Debüt, das neugierig auf mehr macht
Was mir besonders gefallen hat, ist die ruhige, sensible Art, mit der Themen wie Familiengeheimnisse und Selbstfindung erzählt werden. Man muss sich Zeit nehmen und auch zwischen den Zeilen lesen, um die volle Tiefe zu erfassen – das ist kein Buch, das man einfach so „wegsuchtet“. An manchen Stellen plätschert die Handlung etwas dahin, doch genau dieses entschleunigte Erzählen passt auch zur Stimmung der Geschichte.
Trotz kleinerer Längen habe ich das Buch sehr gern gelesen. Es entfaltet eine leise, aber nachhaltige Wirkung und bleibt noch eine Weile im Kopf. Ein gelungenes Debüt, das neugierig auf mehr macht