Leider nicht überzeugt

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colleenf Avatar

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2,5 Sterne!
Wer einen Roman über ein kompliziertes Beziehungsgeflecht über Generationen hinweg sucht, wird bei „Niemands Töchter“ von Judith Moersch fündig.

Im Roman begleiten wir vier Frauen: Alma, Isabell, Marie und Gabriele. Jedoch ist hier nicht sofort klar, in welcher Verbindung alle zueinander stehen. Im Laufe der Geschichte soll dies vor allem in zeitlichen Sprüngen, Erinnerungen und Briefen herausgefunden werden.

Obwohl in der Buchklappe kurz die Figuren mit einer knappen Erklärung aufgeführt sind, habe ich mich durch die Verstrickungen und Sprünge relativ schwer getan, mich in das Buch reinzufinden. Die Sprache ist trotzdem sehr schön und schnell lesbar, so dass man vor allem die Figuren ganz gut kennenlernt.

Leider hat mir trotzdem etwas gefehlt. Ich hätte mir gleich zu Beginn schon mehr Anteile am Plot gewünscht, da dieser für mich relativ spät eingesetzt hat und die Teile nach dem Plot dann wiederum zu kurz waren.

Allerdings empfehle ich das Buch trotzdem allen, die einen leisen, trotzdem intensiven Familienroman suchen.