Starke Frauen in der Generationenperspektive
Niemands Töchter hat mich schon aufgrund seines Covers und Titel angesprochen und auch der Inhalt konnte mich überzeugen. Obgleich es viele Zeitsprünge und Perspektivwechsel gab, hatte ich das Gefühl, eine stringente Geschichte zu lesen und quasi mit den Protagonistinnen die Geschichten aufzuarbeiten. Mir hat der transgenerationale Aspekt der Geschichte ausgesprochen gut gefallen und auch die Zusammenführung im psychotherapeutischen Setting - das ich ebenfalls erstaunlich gelungen fand. Die Sprache der Autorin ist klar und expressiv und hat in mir eine gelungene Identifikation mit den Protagonistinnen geweckt. Ebenfalls angesprochen hat mich, wie gelungen subtil und "selbstverständlich" das Thema psychische Gesundheit/Neurodiversität Einzug in die Geschichte gehalten hat.
Eine klare Empfehlung für Fans von tiefergehenden, transgenerationalen Geschichten mit starken Frauenfiguren und Reflexion zum Thema "Mutter". Für mich schon ein Highlight des Jahres.
Eine klare Empfehlung für Fans von tiefergehenden, transgenerationalen Geschichten mit starken Frauenfiguren und Reflexion zum Thema "Mutter". Für mich schon ein Highlight des Jahres.