Viele Stimmen, eine Geschichte
Niemands Töchter hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Besonders mochte ich die vielen Perspektivwechsel zwischen Marie, Gabriele, Alma und Isabelle. Dadurch wirkt die Geschichte sehr vielschichtig, und man bekommt einen guten Einblick in die Gedanken, Gefühle und Lebensrealitäten der einzelnen Figuren. Gerade dieser Wechsel der Blickwinkel macht das Buch spannend und emotional nahbar.
Die eigentliche Handlung ist zwar recht vorhersehbar, was dem Lesevergnügen aber kaum geschadet hat. Viel wichtiger als überraschende Wendungen sind hier die Gefühle und Beziehungen der Figuren. Das Buch ist stellenweise sehr berührend und schafft es, ernste Themen wie Familie, Verlust und Identität sensibel zu behandeln.
Was mir allerdings weniger gefallen hat, war das Ende. Es wirkte auf mich etwas gekünstelt und nicht ganz stimmig, als hätte man versucht, alles zu schnell aufzulösen. Dadurch fühlte sich der Abschluss nicht richtig rund an.
Trotzdem bleibt Niemands Töchter ein emotionaler Roman, der vor allem durch seine Figuren und die Perspektivwechsel überzeugt und noch lange im Gedächtnis bleibt.
Die eigentliche Handlung ist zwar recht vorhersehbar, was dem Lesevergnügen aber kaum geschadet hat. Viel wichtiger als überraschende Wendungen sind hier die Gefühle und Beziehungen der Figuren. Das Buch ist stellenweise sehr berührend und schafft es, ernste Themen wie Familie, Verlust und Identität sensibel zu behandeln.
Was mir allerdings weniger gefallen hat, war das Ende. Es wirkte auf mich etwas gekünstelt und nicht ganz stimmig, als hätte man versucht, alles zu schnell aufzulösen. Dadurch fühlte sich der Abschluss nicht richtig rund an.
Trotzdem bleibt Niemands Töchter ein emotionaler Roman, der vor allem durch seine Figuren und die Perspektivwechsel überzeugt und noch lange im Gedächtnis bleibt.