Was macht eine Mutter zur Mutter?
Der Roman Niemand’s Töchter von Judith Hoersch hat mich zu Tränen gerührt. Einfühlsam beschreibt die Autorin die Geschichte von Alma, Gabriele, Marie und Isabell, die Mütter und Töchter sind und deren Verbindung sich im Laufe des Buches noch offenbart. Die Geschichte wir aus den Perspektiven der vier Frauen erzählt und springt zwischen vier Jahrzehnten – von 1981 bis 2020 – immer wieder hin und her, dies erfolgt nicht chronologisch, was mitunter manchmal ein bisschen zu Verwirrung führen kann. Judith Hoersch widmet allen vier Frauen gleich viel Sorgfalt für die Ausarbeitung der Charaktere und schafft es das Gefühlsleben der Protagonistinnen so tief zu beschreiben, dass man mit allen vieren mitfühlt und ihre Perspektive, ihren Schmerz und ihr Erleben nachvollziehen kann. Wie Puzzleteile fügt sich die Geschichte Stück für Stück zusammen und wirft dabei die Fragen auf: Was macht eine Mutter zu einer Mutter? Was bedeutet Mutterschaft? Jede der Protagonistinnen hat darauf ihre eigene Antwort, bringt ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven mit.
Dieses Buch ist eine Leseempfehlung an alle, die Familienromane mit Tiefgang mögen!
Dieses Buch ist eine Leseempfehlung an alle, die Familienromane mit Tiefgang mögen!