Wer seine Herkunft nicht kennt, weiß auch nicht, wohin er geht

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abnuncha Avatar

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Dieses Buch von Judith Hoersch „Niemands Töchter“ hat mich mit sehr berührt und mit einem positiven Gefühl zurückgelassen, eine Mischung aus Leben und Sehnsucht. Eine Frage zu Anfang, hat man eine Sehnsucht nach seiner Geschichte, wo komme ich her, wer bin ich, was macht mich aus, alles Fragen die eine Antwort brauchen, oder? In diesem sehr tiefgründig und warmherzig geschriebenen Buch begleiten wir die Protagonisten durch ein Leben, ihr Leben. Als Leser taucht man immer tiefer in die Geschichte ein, und wird ein Teil davon. Während des Lesen warten man irgendwie darauf, dass jeder der Protagonisten tatsächlich erfährt was ihn prägt und wo er hingehört und warum er genau derjenige ist, der er eben ist, aber so einfach scheint es nicht zu sein, wenn Gespräche fehlen. Das Buch ist für mich eines, was ich nicht aus der Hand legen konnte, dieses berühmte noch eine Seite. Im Klappentext heißt es ein Buch über das Schweigen, das uns prägt – und die Wahrheit, die uns befreit. Ein gelungenes Debüt, ich habe das Buch sehr gerne gelesen und empfehle es gerne weiter. Liebe Grüße