Zwei Prinzen, zwei Reiche, eine Prophezeiung 🏯🩸⚔️
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Zitat:
„Ich will ein Leben jenseits der Palastmauern und mehr mit meine Leben anfangen, als nur eine Frau und Mutter zu sein.“
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Schreibstil:
Der Schreibstil ist insgesamt angenehm und gut lesbar. Allerdings fiel mir der Einstieg schwer – vor allem wegen der vielen ungewohnten asiatisch-chinesischen Namen, an die ich mich erst gewöhnen musste. Das ist zwar absolut sinnvoll und authentisch für das Setting, verlangte aber zu Beginn eine gewisse Konzentration. Im weiteren Verlauf wird der Stil flüssiger und die Handlung klarer, auch wenn es zwischendurch immer wieder Längen gibt, die das Tempo etwas ausbremsen.
4/5 ⭐
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Charaktere:
Besonders positiv ist mir Prinz Rong Siwang aufgefallen. Eigentlich ist er eine Figur, bei der man erwarten würde, dass man sich als Protagonistin glücklich schätzen müsste, mit ihm verbunden zu sein: Er kennt Fei schon sehr lange, sorgt sich aufrichtig um sie und kümmert sich um ihr Wohlbefinden – wenn auch auf seine eigene, kontrollierende Art. Sein Interesse an ihr wirkt ehrlich, gleichzeitig fühlt sich Fei durch diese Fürsorge zunehmend eingeengt, was ihren inneren Konflikt sehr nachvollziehbar macht.
Einen starken Kontrast dazu bildet Prinz Lan Yexue. Er steht für das Fremde, Gefährliche und Unbekannte, übt aber gerade dadurch eine große Anziehung auf Fei aus. Im Gegensatz zum Prinzen von Rong verkörpert Yexue weniger Sicherheit, dafür aber Freiheit, Neugier und die Möglichkeit eines selbstbestimmteren Lebens. Seine Präsenz bringt Spannung in die Geschichte, nicht nur romantisch, sondern auch politisch, da er untrennbar mit dem drohenden Konflikt zwischen den Reichen verbunden ist.
Das Zusammenspiel dieser beiden sehr unterschiedlichen Prinzen macht Feis Zerrissenheit besonders glaubwürdig. Sie steht nicht nur zwischen zwei Männern, sondern zwischen zwei Weltbildern – Ordnung versus Freiheit, Vertrautheit versus Risiko –, was den zentralen emotionalen Konflikt der Geschichte trägt.
4/5 ⭐
▪
Geschichte:
Die Geschichte lebt stark von ihren unterschiedlichen Szenerien und Konflikten. Besonders spannend fand ich die Darstellung, wie sich ein Krieg langsam aufbaut und wie klein und unscheinbar der eigentliche Auslöser für einen riesigen Konflikt zwischen zwei Reichen sein kann.
Gleichzeitig hat mich das ständige Hin und Her der Protagonistin zwischen Prinz Siwang und Prinz Yexue stellenweise genervt. Dieses Wechselspiel wirkte teilweise unnötig in die Länge gezogen und hätte straffer erzählt werden können. Dennoch bleibt die Grundidee sehr interessant, vor allem durch die Verbindung von Vampirmythologie mit einem traditionell asiatischen Reich.
3/5 ⭐
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Fazit:
Nightblood Prince ist eine atmosphärische Fantasygeschichte mit starken kulturellen Einflüssen, spannenden politischen Entwicklungen und emotionalen Dilemmata. Trotz Einstiegsschwierigkeiten, erzählerischer Längen und gelegentlicher Frustration über die Entscheidungen der Protagonistin hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Besonders die Charakterkonflikte und der schleichende Aufbau des großen Krieges haben mich überzeugt.
4/5 ⭐
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Zitat:
„Ich will ein Leben jenseits der Palastmauern und mehr mit meine Leben anfangen, als nur eine Frau und Mutter zu sein.“
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Schreibstil:
Der Schreibstil ist insgesamt angenehm und gut lesbar. Allerdings fiel mir der Einstieg schwer – vor allem wegen der vielen ungewohnten asiatisch-chinesischen Namen, an die ich mich erst gewöhnen musste. Das ist zwar absolut sinnvoll und authentisch für das Setting, verlangte aber zu Beginn eine gewisse Konzentration. Im weiteren Verlauf wird der Stil flüssiger und die Handlung klarer, auch wenn es zwischendurch immer wieder Längen gibt, die das Tempo etwas ausbremsen.
4/5 ⭐
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Charaktere:
Besonders positiv ist mir Prinz Rong Siwang aufgefallen. Eigentlich ist er eine Figur, bei der man erwarten würde, dass man sich als Protagonistin glücklich schätzen müsste, mit ihm verbunden zu sein: Er kennt Fei schon sehr lange, sorgt sich aufrichtig um sie und kümmert sich um ihr Wohlbefinden – wenn auch auf seine eigene, kontrollierende Art. Sein Interesse an ihr wirkt ehrlich, gleichzeitig fühlt sich Fei durch diese Fürsorge zunehmend eingeengt, was ihren inneren Konflikt sehr nachvollziehbar macht.
Einen starken Kontrast dazu bildet Prinz Lan Yexue. Er steht für das Fremde, Gefährliche und Unbekannte, übt aber gerade dadurch eine große Anziehung auf Fei aus. Im Gegensatz zum Prinzen von Rong verkörpert Yexue weniger Sicherheit, dafür aber Freiheit, Neugier und die Möglichkeit eines selbstbestimmteren Lebens. Seine Präsenz bringt Spannung in die Geschichte, nicht nur romantisch, sondern auch politisch, da er untrennbar mit dem drohenden Konflikt zwischen den Reichen verbunden ist.
Das Zusammenspiel dieser beiden sehr unterschiedlichen Prinzen macht Feis Zerrissenheit besonders glaubwürdig. Sie steht nicht nur zwischen zwei Männern, sondern zwischen zwei Weltbildern – Ordnung versus Freiheit, Vertrautheit versus Risiko –, was den zentralen emotionalen Konflikt der Geschichte trägt.
4/5 ⭐
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Geschichte:
Die Geschichte lebt stark von ihren unterschiedlichen Szenerien und Konflikten. Besonders spannend fand ich die Darstellung, wie sich ein Krieg langsam aufbaut und wie klein und unscheinbar der eigentliche Auslöser für einen riesigen Konflikt zwischen zwei Reichen sein kann.
Gleichzeitig hat mich das ständige Hin und Her der Protagonistin zwischen Prinz Siwang und Prinz Yexue stellenweise genervt. Dieses Wechselspiel wirkte teilweise unnötig in die Länge gezogen und hätte straffer erzählt werden können. Dennoch bleibt die Grundidee sehr interessant, vor allem durch die Verbindung von Vampirmythologie mit einem traditionell asiatischen Reich.
3/5 ⭐
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Fazit:
Nightblood Prince ist eine atmosphärische Fantasygeschichte mit starken kulturellen Einflüssen, spannenden politischen Entwicklungen und emotionalen Dilemmata. Trotz Einstiegsschwierigkeiten, erzählerischer Längen und gelegentlicher Frustration über die Entscheidungen der Protagonistin hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Besonders die Charakterkonflikte und der schleichende Aufbau des großen Krieges haben mich überzeugt.
4/5 ⭐
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