Habe mich wohl verschätzt

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yezz Avatar

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Als ich die Leseprobe gelesen habe, war ich neugierig. Eine Piratenfamilie, Magie, seltsame Wesen... das klang alles spannend.

Und ich bleibe auch dabei: die Grundidee ist gut. Nur die Umsetzung war für mich mäßig. Woran es lag? Gute Frage. Wahrscheinlich war ich zum Schluss eben doch nicht die perfekte Leserin für dieses Buch.

Aster machte erst einen ganz interessanten Eindruck. Schlussendlich muss ich aber gestehen, dass sie mir immer unsympathischer wurde. Sie hat sich im Laufe des Buches kaum weiterentwickelt. Sie war für mich oft anstrengend und nicht nachvollziehbar.

Will überzeugt auch nicht. Erst dachte ich, dass er ganz nett sein könnte... aber da hatte ich mich geirrt. Zwischen beiden ist in meinen Augen keine Chemie und ich war zum Schluss froh, dass es keinen Spice gab.

Asters Familie fand ich auch grenzwertig. Stellenweise dachte ich mir wirklich, was für eine kaputte Familie sein muss...

Der Anfang war ziemlich turbulent und blutig. Das zieht sich generell durch das ganze Buch. Ich dachte erst, der hektische Schreibstil wäre ein Stilmittel für den Überfall auf die Lightbringer, aber das ganze Buch ist so geschrieben.

Optisch hat mir das Buch sehr gut gefallen.