Maritime Fantasy
Nightweaver lässt sich grob als Romantasy Roman mit maritimen Hintergrund beschreiben. Ein kampferprobtes junges Mädchen lebt mit ihrer Familie auf einem Schiff, als die Geschichte an dem Tag beginnt wenn das Schiff der Familie angegriffen wird und der Bruder des Mädchens stirbt. Obwohl die hohe See als sicherer Zufluchtsort für die Menschheit gilt, und die Kontinente von Monstern belagert als unsicher gelten, verliert die Familie bei dem Angriff ihr Schiff und ihre Lebensgrundlage. Von ihren Angreifern werden sie als Sklaven verkauft, aber der Anführer nimmt sie mit auf ihr Anwesen und verspricht ihnen Arbeit. Dort erfährt Aster, das unglaublich taffe und kampftaugliche siebzehnjährige Mädchen, dass alles anders ist, als ihr beigebracht worden ist und sie verliebt sich allmählich in jemanden den man ihr beigebracht hat zu hassen.
Zunächst macht das Buch einen ambitionierten Eindruck, hier möchte man etwas neues schaffen, bei der ganzen Romantasy die es bereits auf dem Markt gibt. Jedoch ist der maritime Aspekt, der zunächst Hauptrolle zu sein scheint, eigentlich bereits nach wenigen Kapiteln vorbei, da es dann an Land geht und die Geschehnisse nicht mehr zu Wasser spielen. Da macht es dann auch keinen Unterschied ob die Protagonistin Pirat ist oder nicht, alles weitere spielt sich an Land ab.
Die weitere Story ist nicht neues, eine Protagonistin die zwar noch unglaublich jung ist, aber schon kämpft wie ein Profi, genauso ihre Geschwister, die für alles mögliche Talente und Begabungen haben, aber woher haben sie das alles gelernt, wenn man sein ganzes Leben auf einem Schiff verbringt, wird alles nicht erwähnt. Das und die schlagfertige selbstbewusste Hauptrolle erinnert doch stark an das Mary Sue-Klischee, das nicht unbedingt schlecht sein muss, aber doch irgendwie realistisch und begründet, wenigstens mit Magie, wenn wir uns schon in einer magischen Welt aufhalten. Die Liebesgeschichte ist sehr langsam aufbauend, genauso wie die ganze Story, viele Ideen und Aspekte, denen jeweils nicht viel Raum zum entfalten gegeben wurde, macht das Gesamtbild nicht sehr stimmig. Positiv fällt mir die Sprache auf, die trotz Makel in der Geschichte, sehr gehoben und ausgereift wirkt.
Insgesamt einfach kein Buch für mich, die Geschichte holt mich von hinten bis vorne nicht ab und ich frage mich mehrmals beim Lesen, warum man sich über die ein oder andere Szene nicht mehr Gedanken gemacht hat, da sie zu plump, zu sehr wie aus einem schlechten Film stammen. Die Ausführung wirkt zunächst kindlich, für ein jüngeres Publikum, dann doch wieder brutal erwachsen mit Tod und Verstümmelung.
Für manche eignet sich das Buch bestimmt für zwischendurch, mir ist es einfach zu langweilig und unoriginell.
Zunächst macht das Buch einen ambitionierten Eindruck, hier möchte man etwas neues schaffen, bei der ganzen Romantasy die es bereits auf dem Markt gibt. Jedoch ist der maritime Aspekt, der zunächst Hauptrolle zu sein scheint, eigentlich bereits nach wenigen Kapiteln vorbei, da es dann an Land geht und die Geschehnisse nicht mehr zu Wasser spielen. Da macht es dann auch keinen Unterschied ob die Protagonistin Pirat ist oder nicht, alles weitere spielt sich an Land ab.
Die weitere Story ist nicht neues, eine Protagonistin die zwar noch unglaublich jung ist, aber schon kämpft wie ein Profi, genauso ihre Geschwister, die für alles mögliche Talente und Begabungen haben, aber woher haben sie das alles gelernt, wenn man sein ganzes Leben auf einem Schiff verbringt, wird alles nicht erwähnt. Das und die schlagfertige selbstbewusste Hauptrolle erinnert doch stark an das Mary Sue-Klischee, das nicht unbedingt schlecht sein muss, aber doch irgendwie realistisch und begründet, wenigstens mit Magie, wenn wir uns schon in einer magischen Welt aufhalten. Die Liebesgeschichte ist sehr langsam aufbauend, genauso wie die ganze Story, viele Ideen und Aspekte, denen jeweils nicht viel Raum zum entfalten gegeben wurde, macht das Gesamtbild nicht sehr stimmig. Positiv fällt mir die Sprache auf, die trotz Makel in der Geschichte, sehr gehoben und ausgereift wirkt.
Insgesamt einfach kein Buch für mich, die Geschichte holt mich von hinten bis vorne nicht ab und ich frage mich mehrmals beim Lesen, warum man sich über die ein oder andere Szene nicht mehr Gedanken gemacht hat, da sie zu plump, zu sehr wie aus einem schlechten Film stammen. Die Ausführung wirkt zunächst kindlich, für ein jüngeres Publikum, dann doch wieder brutal erwachsen mit Tod und Verstümmelung.
Für manche eignet sich das Buch bestimmt für zwischendurch, mir ist es einfach zu langweilig und unoriginell.