Nightweaver – Viel Potenzial, aber nicht ganz ausgeschöpft
Das Fantasy-Jugendbuch Nightweaver wurde von R. M. Gray geschrieben. Die Geschichte wird in der ersten Person Singular aus der Sicht von Aster erzählt.
Das Buch beginnt gleich spannend, und zwar mit einer Schiffsschlacht. Wenn man bedenkt, dass Asters Familie zu den Piratenfamilien der Menschen gehört, ist das wenig überraschend. Tragisch ist jedoch, wie die Schlacht ausgeht. Ihr Lieblingsbruder Owen stirbt vor ihren Augen, und sie werden gefangen genommen – ausgerechnet von Nightweavern. Wer da noch auf Piraten hofft, wird leider bald enttäuscht. Denn es geht hier darum, dass Asters Familie das Meer verlassen muss und an Land arbeiten wird. Sehr zum Missfallen von Aster, aber diese folgt auch nicht Captain Shade.
Ich muss gestehen, mein absoluter Lieblingscharakter von Beginn an war Captain Shade und lustigerweise auch derjenige, der hinter dem Piraten steckt, obwohl ich damals noch nicht wusste, dass die beiden ein und dieselbe Person sind. Aster ist taff, aber sie strapaziert sehr die Nerven, wenn es darum geht, dass sie nicht an Land leben will, sondern zurück aufs Meer möchte und dennoch nicht flieht, weil ihre Familie sie braucht. Nur irgendwie hatte ich eher das Gefühl, dass dies eher Einbildung als wirkliche Realität war. Einen halben Stern muss ich dafür abziehen.
Die nächste wichtige Person ist Will, und ich hatte vom selben Moment an eine große Antipathie für ihn. Mir war er zu aalglatt, ich ahne jedoch, dass ich damit allein stehe. Obwohl ich ihn nicht mochte und er in meinen Augen einen zu großen Einfluss auf Aster hatte, finde ich ihn als Gegensatz zu Captain Shade gut gewählt.
Was mir im Buch sehr gut gefiel, war die Fantasy. Die Magie der Nightweaver, welche ganz unterschiedlich ist, und auch, wie unterschiedlich die Nebencharaktere waren. Man sie zwar nicht richtig fassen konnte, aber dennoch mindestens eine wichtige Charaktereigenschaft herausstach, mit der man sie sich sehr gut vorstellen konnte. Sehr gut gefallen hat mir auch, wie deutlich uns im Buch der Spiegel für Vorurteile hingehalten wird. Denn sowohl die Menschen auf dem Meer, die als Piraten leben müssen, als auch die Nightweaver haben Vorurteile, die meistens anders sind als gedacht. Einen weiteren halben Punkt muss ich für die Liebesgeschichte abziehen. Ja, es gibt Liebe, und ich weiß, dies ist wichtig. Doch für mich fehlte da die Chemie, und es kam zu schnell. Klar gibt es Liebe auf den ersten Blick, aber ich hatte da eine andere Richtung vermutet und wurde enttäuscht.
Dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen. Man sollte bedenken, es ist Fantasy, aber eher für Jugendliche als für Erwachsene geschrieben. Die Charaktere sind somit auch an der Grenze zwischen Teenager und junge Erwachsene. Es ist das erste Buch, daher wird Spannung erst wieder langsam gegen Ende aufgebaut, und in diesem Buch geht es eher darum, uns die Welt, in der das Buch spielt, näherzubringen.
Das Buch beginnt gleich spannend, und zwar mit einer Schiffsschlacht. Wenn man bedenkt, dass Asters Familie zu den Piratenfamilien der Menschen gehört, ist das wenig überraschend. Tragisch ist jedoch, wie die Schlacht ausgeht. Ihr Lieblingsbruder Owen stirbt vor ihren Augen, und sie werden gefangen genommen – ausgerechnet von Nightweavern. Wer da noch auf Piraten hofft, wird leider bald enttäuscht. Denn es geht hier darum, dass Asters Familie das Meer verlassen muss und an Land arbeiten wird. Sehr zum Missfallen von Aster, aber diese folgt auch nicht Captain Shade.
Ich muss gestehen, mein absoluter Lieblingscharakter von Beginn an war Captain Shade und lustigerweise auch derjenige, der hinter dem Piraten steckt, obwohl ich damals noch nicht wusste, dass die beiden ein und dieselbe Person sind. Aster ist taff, aber sie strapaziert sehr die Nerven, wenn es darum geht, dass sie nicht an Land leben will, sondern zurück aufs Meer möchte und dennoch nicht flieht, weil ihre Familie sie braucht. Nur irgendwie hatte ich eher das Gefühl, dass dies eher Einbildung als wirkliche Realität war. Einen halben Stern muss ich dafür abziehen.
Die nächste wichtige Person ist Will, und ich hatte vom selben Moment an eine große Antipathie für ihn. Mir war er zu aalglatt, ich ahne jedoch, dass ich damit allein stehe. Obwohl ich ihn nicht mochte und er in meinen Augen einen zu großen Einfluss auf Aster hatte, finde ich ihn als Gegensatz zu Captain Shade gut gewählt.
Was mir im Buch sehr gut gefiel, war die Fantasy. Die Magie der Nightweaver, welche ganz unterschiedlich ist, und auch, wie unterschiedlich die Nebencharaktere waren. Man sie zwar nicht richtig fassen konnte, aber dennoch mindestens eine wichtige Charaktereigenschaft herausstach, mit der man sie sich sehr gut vorstellen konnte. Sehr gut gefallen hat mir auch, wie deutlich uns im Buch der Spiegel für Vorurteile hingehalten wird. Denn sowohl die Menschen auf dem Meer, die als Piraten leben müssen, als auch die Nightweaver haben Vorurteile, die meistens anders sind als gedacht. Einen weiteren halben Punkt muss ich für die Liebesgeschichte abziehen. Ja, es gibt Liebe, und ich weiß, dies ist wichtig. Doch für mich fehlte da die Chemie, und es kam zu schnell. Klar gibt es Liebe auf den ersten Blick, aber ich hatte da eine andere Richtung vermutet und wurde enttäuscht.
Dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen. Man sollte bedenken, es ist Fantasy, aber eher für Jugendliche als für Erwachsene geschrieben. Die Charaktere sind somit auch an der Grenze zwischen Teenager und junge Erwachsene. Es ist das erste Buch, daher wird Spannung erst wieder langsam gegen Ende aufgebaut, und in diesem Buch geht es eher darum, uns die Welt, in der das Buch spielt, näherzubringen.