Piraten an Land

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merle123 Avatar

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In diesem Buch geht es um Aster, die mit ihren Geschwistern als Piratin aufgewachsen ist. Ihre Vorfahren mussten vor den Nightweavern aufs Meer fliehen und da lebte sie nun mit ihren Eltern und ihren sechs Geschwister. Bis sie eines Tages (oder nachts? Bin nicht mehr sicher...) von einem anderen Schiff angegriffen wurden. Ihr Bruder kam dabei ums Leben, sie und der Rest der Familie wurde gefangen genommen und sollte fortan an Land als Hausangestellte bei einer Nightweaver-Familie arbeiten. Aster wäre nicht die Heldin der Geschichte, wenn sie ihren Bruder nicht rächen wollen würde. Und es wäre keine Romantasy, wenn es nicht den gutaussehenden Feind gibt, der anscheinend gar nicht so böse ist, wie alle immer denken. In diesem Fall heißt er Will. Die Geschichte nimmt also ihren Lauf...

Beschrieben wird das Buch als Fluch der Karibik trifft auf Downton Abbey. Fluch der Karibik hab ich ja sowas von mega geliebt! War im übrigen auch der Grund, warum ich das Buch als Rezensionsexemplar haben wollte 😅 Mit Downton Abbey bin ich einfach nie warm geworden. Und ich hab es echt mehrmals versucht, bin aber leider nie über die zweite Folge hinausgekommen, was mich fast dazu gebracht hätte, das Buch doch nicht zu wollen...
So, das war ein kleiner Exkurs in den Bereich Film😂
Also, was hat Nightweaver mit den beiden meiner Meinung nach zu tun? Nicht sooo viel tatsächlich 😅 Ja, die Familie Oberon (finde den Nachnamen übrigens echt cool) sind anfangs Piraten. Sie leben auf ihrem Schiff, rauben andere aus und betreten das Land nur sehr selten. Aber das ist nur sehr kurz. Natürlich gibt es da auch diesen Fluch, der auch ein bisschen an Fluch der Karibik erinnert, aber ansonsten scheint die Geschichte zu zivilisiert für einen Vergleich mit den Filmen. Und Downton Abbey? Ich kann nur aus den ersten Episoden berichten und da muss ich sagen... Das Buch ist hundertmal spannender und interessanter! Ja, sie leben in diesem großen Herrenhaus mit riesigem Grundstück, aber mehr Ähnlichkeiten kann ich nicht wirklich erkennen...

Abschließend sage ich einfach mal: Es ist ein super interessantes und spannendes Buch, es hat sehr schöne Momente gegeben, ich habe die Idee total geliebt, es war eigentlich etwas ganz neues. Endlich mal wieder. Teilweise (aber im Nachhinein tatsächlich recht wenig) war es mir zu viel fantasy. Es hatte so nen Touch von high fantasy an manchen Stellen. Und ich mochte Will nicht... Aber das lasse ich einfach mal so stehen, weil es ist Geschmackssache und es gibt ja bekanntlich (und vor allem in letzter Zeit, da es in der Literatur so beliebt wurde) viele, die auf solche Typen stehen...