Piratin bei den Nightweavern
In einer einzigen Nacht verliert Aster alles. Bei einem überraschenden Angriff auf See wird ihr Bruder von einem Nightweaver getötet, obwohl diese mächtigen Wesen das Meer seit Jahrhunderten in Frieden lassen. Als noch gefährlichere Kreaturen auftauchen, die Menschen verschlingen und ihre Seelen rauben, wird Asters Familie gefangen genommen. Unerwartet bietet ausgerechnet der geheimnisvolle Nightweaver Will ihnen Schutz und Arbeit an. Aster will jedoch Rache nehmen. Dafür müsste sie sich mit jemandem verbünden, dem sie eigentlich misstraut. Während sie auf Wills Anwesen lebt, wächst der Zweifel, ob er ihr Feind ist oder vielleicht doch ihr einziger Verbündeter.
"Nightweaver" ist der Auftakt in die Nightweaver-Saga.
Der Einstieg in die Handlung ist sehr stark und spannend. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Aster erzählt. Dadurch erlebt man ihre Gedanken und Gefühle so intensiv, dass man sofort in die düstere Welt hineingezogen wird. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und bildgewaltig, wodurch die Atmosphäre richtig lebendig wirkt. Man bekommt zu Beginn soagr einen leichten „Fluch der Karibik“-Vibe.
Nach dem starken Start flacht die Spannung etwas ab, bäumt sich aber immer wieder auf. Das Setting bleibt durchgehend düster, atmosphärisch und stellenweise brutal. Beschönigt wird hier nichts. Schade fand ich nur, dass das maritime Flair schnell verschwindet. Der Anfang spielte sich auf dem Meer ab, danach hauptsächlich an Land, wodurch das erhoffte Piratenleben etwas zu kurz kommt. Auch das Ende zieht sich etwas. Da hätte eine kürzere und prägnantere Auflösung gereicht.
Die Grundidee rund um Nightweaver, Sylks, Unterlinge und Elementarmagie ist kreativ und spannend, auch wenn mich die Fülle an Fantasy-Begriffen teilweise etwas überfordert hat. Neben Aster gibt es sehr viele Charaktere. Diese bleiben jedoch eher blass und durch die vielen Namen, kommt man auch mal leicht durcheinander. Trotzdem gibt es immer wieder überraschende Wendungen und Geheimnisse, die die Handlung antreiben.
Die Dynamik zwischen Aster und Will hat definitiv Potenzial, doch die emotionale Zerrissenheit und Spannung zwischen den beiden hätte für mich stärker ausgearbeitet sein dürfen.
Mein Fazit:
Ein düsterer, bildstarker Auftakt mit starker Idee und packendem Start, der trotz kleiner Schwächen bei Figuren, Tempo und Fantasy-Komplexität neugierig auf die weitere Saga macht. Für Fans düsterer Fantasywelten mit Magie, Geheimnissen und starkem Einstieg ist Nightweaver definitiv einen Blick wert.
"Nightweaver" ist der Auftakt in die Nightweaver-Saga.
Der Einstieg in die Handlung ist sehr stark und spannend. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Aster erzählt. Dadurch erlebt man ihre Gedanken und Gefühle so intensiv, dass man sofort in die düstere Welt hineingezogen wird. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und bildgewaltig, wodurch die Atmosphäre richtig lebendig wirkt. Man bekommt zu Beginn soagr einen leichten „Fluch der Karibik“-Vibe.
Nach dem starken Start flacht die Spannung etwas ab, bäumt sich aber immer wieder auf. Das Setting bleibt durchgehend düster, atmosphärisch und stellenweise brutal. Beschönigt wird hier nichts. Schade fand ich nur, dass das maritime Flair schnell verschwindet. Der Anfang spielte sich auf dem Meer ab, danach hauptsächlich an Land, wodurch das erhoffte Piratenleben etwas zu kurz kommt. Auch das Ende zieht sich etwas. Da hätte eine kürzere und prägnantere Auflösung gereicht.
Die Grundidee rund um Nightweaver, Sylks, Unterlinge und Elementarmagie ist kreativ und spannend, auch wenn mich die Fülle an Fantasy-Begriffen teilweise etwas überfordert hat. Neben Aster gibt es sehr viele Charaktere. Diese bleiben jedoch eher blass und durch die vielen Namen, kommt man auch mal leicht durcheinander. Trotzdem gibt es immer wieder überraschende Wendungen und Geheimnisse, die die Handlung antreiben.
Die Dynamik zwischen Aster und Will hat definitiv Potenzial, doch die emotionale Zerrissenheit und Spannung zwischen den beiden hätte für mich stärker ausgearbeitet sein dürfen.
Mein Fazit:
Ein düsterer, bildstarker Auftakt mit starker Idee und packendem Start, der trotz kleiner Schwächen bei Figuren, Tempo und Fantasy-Komplexität neugierig auf die weitere Saga macht. Für Fans düsterer Fantasywelten mit Magie, Geheimnissen und starkem Einstieg ist Nightweaver definitiv einen Blick wert.