Ein für Boyle typischer kritischer Blick mit viel Zynismus

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dana09 Avatar

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Seit Jahrzehnten liebe ich die Bücher von T.C. Boyle. Wie keinem anderen Autor gelingt es ihm, dem Leser die amerikanische Gesellschaft und auch die Landschaften nahe zu bringen.
Am Anfang der Leseprobe kämpft ein junger Assistenzarzt in einem amerikanischen Krankenhaus um das Leben eines Patienten, als er telefonisch die Nachricht vom Tod seiner Mutter bekommt. Sehr lebendig und detailliert werden die Gegebenheiten und auch Gedanken der Personen beschrieben. Auch die immer wieder eingestreuten zynischen Anmerkungen sind typisch für Boyle.
Ich verbringe seit über 40 Jahren viel Zeit in verschiedenen US-Staaten und erkenne deshalb in allen Romanen von T.C. Boyle die amerikanische Realität wieder.
Auch "No way home" wird es in meine Sammlung schaffen.
Sehr gerne würde ich das Buch deshalb gewinnen und freue mich darauf, es rezensieren zu dürfen.