Ein Abenteuer, das vor allem durch seine Charaktere berührt
Auf Nobody's Quest habe ich mich schon lange gefreut. Das wunderschöne Cover und der Farbschnitt der Erstauflage sind einfach ein absoluter Hingucker. Nach dem Lesen bleiben bei mir aber gemischte Gefühle zurück. Es ist ein wirklich gutes Buch, aber für mich hätte noch etwas mehr drin sein können.
Mein absolutes Highlight war Soli. Sie ist eine starke, aber gleichzeitig verletzliche Protagonistin, die mich schnell berührt hat. Besonders der Umgang mit ihrer mentalen Gesundheit und dem sogenannten „Graymind“ wurde unglaublich einfühlsam und authentisch umgesetzt. Das hat der Geschichte für mich eine besondere Tiefe verliehen.
Auch die Chemie zwischen Soli und Kaelen konnte mich überzeugen. Zwischen den beiden knistert es immer wieder, ohne dass die Romantik die eigentliche Geschichte überlagert.
Was mich leider etwas ausgebremst hat, war das Erzähltempo. Gerade der Anfang ging mir zu schnell. Innerhalb weniger Seiten passiert unglaublich viel, man wird mit vielen neuen Namen und Informationen konfrontiert und schon beginnt das Abenteuer. Ich hätte mir gewünscht, etwas mehr Zeit zu haben, um in der Welt anzukommen und eine stärkere Verbindung zu den Figuren aufzubauen.
Im weiteren Verlauf verlor die Geschichte für mich etwas an Spannung. Einige Wendungen konnte ich recht früh vorhersehen und manche Herausforderungen wurden am Ende schneller gelöst, als ich erwartet hatte.
Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Besonders die Charaktere und die sensible Darstellung psychischer Gesundheit machen Nobody's Quest für mich zu etwas Besonderem. Wer klassische Fantasy-Abenteuer mit einer Prise Romantik und einer emotionalen Heldin mag, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen.
Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie es mit Soli und ihren Begleitern weitergeht, und werde Band 2 sehr wahrscheinlich lesen.
Mein absolutes Highlight war Soli. Sie ist eine starke, aber gleichzeitig verletzliche Protagonistin, die mich schnell berührt hat. Besonders der Umgang mit ihrer mentalen Gesundheit und dem sogenannten „Graymind“ wurde unglaublich einfühlsam und authentisch umgesetzt. Das hat der Geschichte für mich eine besondere Tiefe verliehen.
Auch die Chemie zwischen Soli und Kaelen konnte mich überzeugen. Zwischen den beiden knistert es immer wieder, ohne dass die Romantik die eigentliche Geschichte überlagert.
Was mich leider etwas ausgebremst hat, war das Erzähltempo. Gerade der Anfang ging mir zu schnell. Innerhalb weniger Seiten passiert unglaublich viel, man wird mit vielen neuen Namen und Informationen konfrontiert und schon beginnt das Abenteuer. Ich hätte mir gewünscht, etwas mehr Zeit zu haben, um in der Welt anzukommen und eine stärkere Verbindung zu den Figuren aufzubauen.
Im weiteren Verlauf verlor die Geschichte für mich etwas an Spannung. Einige Wendungen konnte ich recht früh vorhersehen und manche Herausforderungen wurden am Ende schneller gelöst, als ich erwartet hatte.
Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Besonders die Charaktere und die sensible Darstellung psychischer Gesundheit machen Nobody's Quest für mich zu etwas Besonderem. Wer klassische Fantasy-Abenteuer mit einer Prise Romantik und einer emotionalen Heldin mag, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen.
Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie es mit Soli und ihren Begleitern weitergeht, und werde Band 2 sehr wahrscheinlich lesen.