Macht Lust auf mehr
Soli ist wegen ihres Status als „Nobody“ auserwählt worden, Teil einer Mission zu werden, die die eingesperrte Göttin von Altarra befreien soll. Kurzerhand bricht das vom König zusammengewürfelte Team auf, deren Mitglieder einander jedoch nicht über den Weg trauen. Auf dem Weg lauern vielfältige Gefahren und schon bald muss Soli sich entscheiden, wem sie wirklich vertrauen kann. Gar nicht so leicht für jemanden, der als Leibeigene des Königs in niedrigster Stellung nie gelernt hat zu kämpfen oder gar eine eigene Meinung zu haben…
„Nobody's Quest“ hat mich wirklich gut unterhalten. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und hat einen angenehmen Schreibstil, sodass ich schnell durch die Geschichte gekommen bin. Besonders das Worldbuilding hat mir gefallen. Die Fantasywelt wirkte auf mich stimmig, gut ausgearbeitet und machte neugierig auf mehr.
Auch die Spannung konnte mich überzeugen. Es gab einige Momente, in denen ich mir nicht sicher war, ob wirklich alle Figuren die Geschichte unbeschadet überstehen würden. Dadurch blieb die Handlung abwechslungsreich und kurzweilig.
Darüber hinaus fand ich die Charakterentwicklung der Hauptfigur Soli großartig. Sie wuchs stets über sich hinaus und behauptete ihren Platz in der Gruppe. Insbesondere auch der Umgang der Autorin mit dem Thema Depression und psychische Erkrankung möchte ich nicht unerwähnt lassen. Ich fand es beeindruckend, wie sensibel die Autorin mit diesem Thema umgegangen ist und großartig, dass es so eine wichtige Rolle für die Handlung spielte. Die Umsetzung hat mir sehr gefallen, die Auswirkungen der Erkrankung wurden deutlich dargestellt und geschickt ins Fantasy-Setting eingebunden. So kann man hoffen, dass dies mehr Aufmerksamkeit und Akzeptanz findet.
Ein paar Dinge haben mich allerdings etwas gestört. An einigen Stellen wirkte die Handlung etwas sprunghaft oder nicht ganz zu Ende gedacht. So wird die Protagonistin Soli beispielsweise mit Dolchen verletzt, danach wurde aber kaum erklärt, wie sie wieder geheilt wurde oder wie schwer ihre Verletzungen tatsächlich waren. Solche Übergänge hätten für mich etwas ausführlicher sein dürfen.
Auch die Beziehungen zwischen den Figuren hätten meiner Meinung nach mehr Tiefe vertragen. Gerade beim Love Interest ging mir das Vertrauen der Protagonistin etwas zu schnell. Insgesamt war sie den Mitgliedern der Gruppe gegenüber erstaunlich wenig skeptisch, obwohl es dafür durchaus Anlass gegeben hätte.
Trotz dieser Kritikpunkte habe ich das Buch wirklich gern gelesen. Es ist ein gelungener Jugendfantasy-Auftakt mit interessanten Ideen, spannenden Momenten und einer Welt, die ich gerne weiter entdecken möchte. Hier und da wäre noch etwas mehr Tiefe möglich gewesen, aber insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten und machte mir definitiv Lust auf die Fortsetzung – die werde ich auf jeden Fall lesen!
„Nobody's Quest“ hat mich wirklich gut unterhalten. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und hat einen angenehmen Schreibstil, sodass ich schnell durch die Geschichte gekommen bin. Besonders das Worldbuilding hat mir gefallen. Die Fantasywelt wirkte auf mich stimmig, gut ausgearbeitet und machte neugierig auf mehr.
Auch die Spannung konnte mich überzeugen. Es gab einige Momente, in denen ich mir nicht sicher war, ob wirklich alle Figuren die Geschichte unbeschadet überstehen würden. Dadurch blieb die Handlung abwechslungsreich und kurzweilig.
Darüber hinaus fand ich die Charakterentwicklung der Hauptfigur Soli großartig. Sie wuchs stets über sich hinaus und behauptete ihren Platz in der Gruppe. Insbesondere auch der Umgang der Autorin mit dem Thema Depression und psychische Erkrankung möchte ich nicht unerwähnt lassen. Ich fand es beeindruckend, wie sensibel die Autorin mit diesem Thema umgegangen ist und großartig, dass es so eine wichtige Rolle für die Handlung spielte. Die Umsetzung hat mir sehr gefallen, die Auswirkungen der Erkrankung wurden deutlich dargestellt und geschickt ins Fantasy-Setting eingebunden. So kann man hoffen, dass dies mehr Aufmerksamkeit und Akzeptanz findet.
Ein paar Dinge haben mich allerdings etwas gestört. An einigen Stellen wirkte die Handlung etwas sprunghaft oder nicht ganz zu Ende gedacht. So wird die Protagonistin Soli beispielsweise mit Dolchen verletzt, danach wurde aber kaum erklärt, wie sie wieder geheilt wurde oder wie schwer ihre Verletzungen tatsächlich waren. Solche Übergänge hätten für mich etwas ausführlicher sein dürfen.
Auch die Beziehungen zwischen den Figuren hätten meiner Meinung nach mehr Tiefe vertragen. Gerade beim Love Interest ging mir das Vertrauen der Protagonistin etwas zu schnell. Insgesamt war sie den Mitgliedern der Gruppe gegenüber erstaunlich wenig skeptisch, obwohl es dafür durchaus Anlass gegeben hätte.
Trotz dieser Kritikpunkte habe ich das Buch wirklich gern gelesen. Es ist ein gelungener Jugendfantasy-Auftakt mit interessanten Ideen, spannenden Momenten und einer Welt, die ich gerne weiter entdecken möchte. Hier und da wäre noch etwas mehr Tiefe möglich gewesen, aber insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten und machte mir definitiv Lust auf die Fortsetzung – die werde ich auf jeden Fall lesen!