Sympathische Figuren und spannende Mission

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karouchi Avatar

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Nobody's Quest hat mich positiv überrascht. Das Buch bietet alles, was ich an epischer Fantasy mag: eine spannende Reise, eine ungewöhnliche Heldengruppe und eine Welt voller Magie und Gefahren.
Besonders gut gefallen hat mir die Idee, dass ausgerechnet eine Gruppe von Außenseitern die letzte Hoffnung eines ganzen Königreichs sein soll. Jeder von ihnen bringt seine eigenen Schwächen mit und genau das macht die Figuren so sympathisch. Niemand ist der perfekte Held und gerade deshalb wächst einem die Gruppe schnell ans Herz.
Auch Soli mochte ich als Hauptfigur sehr. Sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte spürbar weiter und beweist immer wieder Mut, obwohl sie oft an sich selbst zweifelt.
Die Welt ist abwechslungsreich und das Worldbuilding hat mir gut gefallen. Es gibt Magie, alte Prophezeiungen, Götter und viele Geheimnisse, die nach und nach aufgedeckt werden. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, von Informationen erschlagen zu werden.
Die Romance steht eher im Hintergrund und entwickelt sich langsam. Das hat für mich gut funktioniert, weil die eigentliche Quest und die Freundschaften innerhalb der Gruppe im Mittelpunkt stehen.
Der Schreibstil liest sich flüssig und sorgt dafür, dass die knapp 500 Seiten erstaunlich schnell vergehen. Besonders die Dynamik innerhalb der Gruppe und die vielen Abenteuer haben dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte.
Insgesamt ein gelungener Auftakt einer Fantasy-Reihe mit sympathischen Figuren, einer spannenden Mission und einer Welt, in der ich gerne noch länger geblieben wäre. Ich bin gespannt, wie es mit der Gruppe im nächsten Band weitergeht.