Unterhaltsam

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laraludo Avatar

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Die Grundidee von "Nobody’s Quest" hat mir sehr gut gefallen, wurde meiner Meinung nach aber leider nicht ganz umgesetzt: Soli wird als absoluter "Niemand" beschrieben – jemand, um den sich keiner schert, der stets schlecht behandelt und noch nie wirklich geliebt wurde. Allerdings spiegelt sich das in ihrem Verhalten für mich nicht ausreichend wider. Oft wirkte sie selbstbewusst und entschlossen, was für mich nicht immer authentisch zu ihrer Vorgeschichte gepasst hat.
Besonders gut gefallen hat mir hingegen, dass sich das Buch mit dem Thema mentale Gesundheit (Depressionen) auseinandersetzt. So steht Soli beispielsweise offen zu ihren Schwächen und Ängsten, die einen wichtigen Teil ihrer Geschichte und Persönlichkeit ausmachen. 
Das Erzähltempo ist sehr hoch, wobei die Emotionen und die persönlichen Entwicklungen der Charaktere teilweise auf der Strecke bleiben.  Besonders Solis Emotionen waren für mich oft nicht nachvollziehbar. Gleichzeitig zieht sich die Handlung stellenweise. Ich hätte mir hier deutlich mehr Tiefe gewünscht.

Mein Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch trotz kleiner Schwächen gut gefallen und sich so 4 von 5 Sternen verdient. 💫