Interessanter Plot, verspricht spannend zu werden.

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aerdna Avatar

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„Noch fünf Tage“ basiert auf einer interessanten Idee. Seinen eigenen Mordfall aufzuklären ist einem doch eher selten vergönnt. Spannend ist natürlich die Frage nach dem Täter, zunächst abstrus Verdacht und Vorgehen der Ermittler.
Es ist eine atmosphärische Leseprobe, die einen mit Lis leiden lässt, die weiß, dass sie sterben wird und nur noch einen Wunsch hat: ihre Tochter zu sehen, doch hier über viele Hürden stolpert, während sich - hilflos an ihr Sterbebett gebunden - Gedanken und Ereignisse überschlagen.
Das perfekte Gefühl für einen Thriller, der Spannung verspricht.
Das Cover gefällt mir nicht, obwohl ich die Grundidee gut finde. Es wirkt etwas künstlich, die Schrift sehr schlicht, verbindet sich nicht so recht mit dem Motiv - da würde ich nicht allzu viel erwarten.
So sehen für gewöhnlich die Bücher aus, die man auf dem Ständer für Mängelexemplare und Schleuderpreis-Bücher in diversen Sonderpostenmärkten etc. findet.
Ich würde im Buchladen eher nicht neugierig werden.