Sterben ist scheiße

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odile Avatar

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Lis, eine Spitzenköchin, liegt im Sterben. Ihr Arbeitgeber, die Milliardärsfamilie Harman, wurde mit dem Essen vergiftet, das sie gekocht hat. Alle sind tot, nur sie hat noch eine Galgenfrist von fünf Tagen. Ihre letzten Stunden möchte sie mit ihrer 12-jährigen Tochter verbringen, doch die Schweizer Polizei hat andere Pläne. Sie hält Lis für die Mörderin, die die Harmans mittels n. Polonius 210 vergiftet hat. Anscheinend war sie so blöd, sich gleich mit umzubringen.

Helene Falkes Plot ist spannend. Was würdest du tun in Lis Situation? Viel Zeit mit der Tochter verbringen, klar? Aber vielleicht auch den Mistkerl finden, der dir das angetan hat? "Noch fünf Tage Zeit" präsentiert uns ein Mordopfer, das noch am Leben ist, aber unweigerlich sterben wird. Daraus ergibt sich eine völlig ungewöhnliche Perspektive auf das Leben, den Tod, das Sterben und den ganzen Rest.

Die Autorin erzählt flüssig und führt uns in die Welt der Superreichen. Was steckt hinter dem Anschlag auf die Harmans und warum wurde Lis vergiftet? Nur ein Kollateralschaden? Ich bin schon sehr gespannt, wer und was hinter dieser schrecklichen, aber auch faszinierenden Ausgangslage steckt.