Wenn man selber stirbt, wird es persönlich
Die Spitzenköchin Lis arbeitete für die Schweizer Milliardärsfamilie Harman, die durch das vergiftete Silvesteressen ums Leben kam. Auch sie selbst hat etwas von dem Gift abbekommen und nur noch fünf Tage zu leben. Für die Polizei ist sie die Hauptverdächtige, aber das erscheint sehr unwahrscheinlich, weil sie eine 12jährige Tochter hat. Die Ausgangssituation mit einer Protagonistin, die zugleich Opfer und Täterin sein soll, ist sehr ungewöhnlich. Die Leseprobe ist spannend und weckt mein Interesse für die Fortsetzung. Auch sprachlich sehr gelungen.