Ein kulinarischer Thriller
„Noch fünf Tage“ von Helena Falke ist ein spannender Thriller mit einem wirklich außergewöhnlichen Setting. Die Sterneköchin Lis arbeitet für die wohlhabende Familie Hamann in Davos und bereitet das Silvesterdinner für sie zu, doch während des Essens werden alle vergiftet. Auch Lis selbst hat eine tödliche Dosis abbekommen und weiß, dass ihr nur noch fünf Tage bleiben. Während sie isoliert im Krankenhaus liegt, versucht sie herauszufinden, wer hinter dem Anschlag steckt und ob eigentlich die Familie oder vielleicht sogar sie selbst das wahre Ziel war.
Besonders interessant fand ich die Perspektive der Geschichte. Da Lis das Krankenhaus nicht verlassen kann, spielt sich ein Großteil der Ermittlungen über Gespräche, Erinnerungen und Recherchen ab. Trotzdem entsteht zu keiner Zeit Langeweile - im Gegenteil: Durch den ständigen Zeitdruck und die vielen Verdächtigen bleibt die Spannung durchgehend erhalten. Immer wieder ändern sich die Vermutungen darüber, wer der Täter sein könnte, weil jede Figur Geheimnisse und mögliche Motive mitbringt.
Auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Vor allem Lis wirkt authentisch, weil sie zwischen Angst, Schuldgefühlen und dem Wunsch nach Wahrheit schwankt. Die Atmosphäre rund um die reiche Familie, ihre Intrigen und Abgründe macht die Geschichte zusätzlich fesselnd. Gleichzeitig sorgen die Beschreibungen der luxuriösen Welt und der besonderen Gerichte für eine interessante Kulisse.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Besonders gelungen fand ich die vielen Wendungen und das überraschende, aber schlüssige Ende. Insgesamt ist „Noch fünf Tage“ ein intelligenter und origineller Thriller, den man kaum aus der Hand legen kann. Für alle, die spannende Krimis mit ungewöhnlicher Handlung mögen, ist das Buch definitiv eine Leseempfehlung.
Besonders interessant fand ich die Perspektive der Geschichte. Da Lis das Krankenhaus nicht verlassen kann, spielt sich ein Großteil der Ermittlungen über Gespräche, Erinnerungen und Recherchen ab. Trotzdem entsteht zu keiner Zeit Langeweile - im Gegenteil: Durch den ständigen Zeitdruck und die vielen Verdächtigen bleibt die Spannung durchgehend erhalten. Immer wieder ändern sich die Vermutungen darüber, wer der Täter sein könnte, weil jede Figur Geheimnisse und mögliche Motive mitbringt.
Auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Vor allem Lis wirkt authentisch, weil sie zwischen Angst, Schuldgefühlen und dem Wunsch nach Wahrheit schwankt. Die Atmosphäre rund um die reiche Familie, ihre Intrigen und Abgründe macht die Geschichte zusätzlich fesselnd. Gleichzeitig sorgen die Beschreibungen der luxuriösen Welt und der besonderen Gerichte für eine interessante Kulisse.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Besonders gelungen fand ich die vielen Wendungen und das überraschende, aber schlüssige Ende. Insgesamt ist „Noch fünf Tage“ ein intelligenter und origineller Thriller, den man kaum aus der Hand legen kann. Für alle, die spannende Krimis mit ungewöhnlicher Handlung mögen, ist das Buch definitiv eine Leseempfehlung.