Für ein Thriller war es mir zu wenig Thrill!
Lis Castrop arbeitet als Köchin bei den stinkreichen Harmans, welche eigentlich in Chicago ihren Hauptsitz haben und Besitzer einer großen Fastfoodkette sind, aber in Davos ihren palastähnlichen Familiensitz. Das Silvestermahl endet für die Familie tödlich, Lis kommt schwer vergiftet ins Krankenhaus, und da beginnt der Thriller "Noch fünf Tage" eigentlich. In Rückblenden lässt Lis auf der Suche nach dem Mörder das Leben bei den Harmans Revue passieren. Und so kommt einem der Thriller auch daher. Eher als ein Kriminalroman, welcher in Rückblenden verschiedenen Verdächtigten nahe kommt, bis es sich auf den oder die einzig mögliche Person in der Handlung zuspitzt. Das war mir ehrlich gesagt für einen Thriller einfach zu wenig. Mir fehlte mitunter der Spannungsbogen, wenngleich ich diese Art der Handlung nicht uninteressant fand. Die Angabe der Zeit, welche Lis noch bleibt, fand ich dabei eher fast als störend, als denn als Aufbau eines Spannungsbogens.