Giftmord

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
msl_kl Avatar

Von

Lis überlebt erst mal als einzige den Giftanschlag an der Familie ihres Arbeitgebers. Doch leider kam sie mit dem Gift auch in Berührung und ihr wird gesagt, dass sie nur noch fünf Tage leben wird. Sie will die Zeit nutzen, um aufzuklären, wer hinter dem Anschlag steckt. Vom Krankenhausbett aus, beginnt sie zu ermitteln. Dies gestaltet sich so, dass sie viel aus ihrer Vergangenheit erzählt und Erinnerungen wach werden lässt. Zwischendrin erfährt man dann immer, wie es ihr gerade geht. Sie bekommt eine Pflegerin zur Seite gestellt und hat die schwere Aufgabe, ihrer Tochter sagen zu müssen, dass sie nicht mehr lange lebt. Mir war das für einen Thriller viel zu langweilig. Es passiert lange Zeit gar nix und dann am Ende kommt die Auflösung mit voller Wucht. Ich fand das alles total konstruiert und für mich absolut nicht glaubwürdig. Ich bin mit Lis als Person leider gar nicht warm geworden. Sie handelt nicht nachvollziehbar und sehr rational. In ihrer Situation hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht. Für mich war die Geschichte eher ein Roman und eine Charakterstudie, als ein Thriller. Mich hat das Buch leider nicht so wirklich überzeugt.