Mehr Gesellschaftskritik als spannender Krimi
Der Klappentext verspricht einen temporeichen Thriller: Eine Starköchin wird vergiftet, hat nur noch wenige Tage zu leben und muss den Täter finden. Eine Ausgangslage, die enormes Spannungspotenzial bietet. Leider entwickelt sich die Geschichte für mich in eine ganz andere Richtung.
Statt eines nervenaufreibenden Wettlaufs gegen die Zeit erwartet den Leser vielmehr ein eher ruhiger Kriminalroman, der sich überwiegend aus Erinnerungen und Rückblicken der Protagonistin speist. Dadurch gerät die eigentliche Handlung immer wieder ins Stocken. Obwohl Lis nur noch wenige Tage bleiben, entsteht kaum das Gefühl von Zeitdruck oder Dringlichkeit. Viele Passagen wirken eher wie eine Aufarbeitung ihres bisherigen Lebens als wie die fieberhafte Suche nach einem Mörder.
Besonders schwer fiel es mir, Lis als Hauptfigur nachzuvollziehen. Angesichts ihrer aussichtslosen Situation empfand ich viele ihrer Entscheidungen und Reaktionen als wenig glaubwürdig. Gerade weil ihr eigener Tod unmittelbar bevorsteht, hätte ich ein deutlich entschlosseneres oder emotionaleres Handeln erwartet. So blieb sie für mich überraschend distanziert und teilweise sogar befremdlich.
Auch die übrigen Figuren konnten mich nicht überzeugen. Sie wirken überwiegend sehr klischeehaft gezeichnet und bleiben trotz ihrer zentralen Rollen erstaunlich oberflächlich. Sympathieträger gibt es kaum, wodurch es schwerfällt, eine emotionale Bindung zur Geschichte aufzubauen.
Hinzu kommt, dass der Roman seinen Schwerpunkt weniger auf die eigentlichen Ermittlungen legt als auf gesellschaftskritische Themen rund um Reichtum, Macht und die Welt der Superreichen. Diese Aspekte sind durchaus interessant, nehmen jedoch so viel Raum ein, dass der Kriminalfall zunehmend in den Hintergrund rückt. Wer einen klassischen Thriller oder einen spannenden Whodunit erwartet, dürfte deshalb eher enttäuscht werden.
Statt eines nervenaufreibenden Wettlaufs gegen die Zeit erwartet den Leser vielmehr ein eher ruhiger Kriminalroman, der sich überwiegend aus Erinnerungen und Rückblicken der Protagonistin speist. Dadurch gerät die eigentliche Handlung immer wieder ins Stocken. Obwohl Lis nur noch wenige Tage bleiben, entsteht kaum das Gefühl von Zeitdruck oder Dringlichkeit. Viele Passagen wirken eher wie eine Aufarbeitung ihres bisherigen Lebens als wie die fieberhafte Suche nach einem Mörder.
Besonders schwer fiel es mir, Lis als Hauptfigur nachzuvollziehen. Angesichts ihrer aussichtslosen Situation empfand ich viele ihrer Entscheidungen und Reaktionen als wenig glaubwürdig. Gerade weil ihr eigener Tod unmittelbar bevorsteht, hätte ich ein deutlich entschlosseneres oder emotionaleres Handeln erwartet. So blieb sie für mich überraschend distanziert und teilweise sogar befremdlich.
Auch die übrigen Figuren konnten mich nicht überzeugen. Sie wirken überwiegend sehr klischeehaft gezeichnet und bleiben trotz ihrer zentralen Rollen erstaunlich oberflächlich. Sympathieträger gibt es kaum, wodurch es schwerfällt, eine emotionale Bindung zur Geschichte aufzubauen.
Hinzu kommt, dass der Roman seinen Schwerpunkt weniger auf die eigentlichen Ermittlungen legt als auf gesellschaftskritische Themen rund um Reichtum, Macht und die Welt der Superreichen. Diese Aspekte sind durchaus interessant, nehmen jedoch so viel Raum ein, dass der Kriminalfall zunehmend in den Hintergrund rückt. Wer einen klassischen Thriller oder einen spannenden Whodunit erwartet, dürfte deshalb eher enttäuscht werden.