Mördersuche unter Zeitdruck

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milkahase Avatar

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Das Cover hat mich ehrlich gesagt nicht besonders angesprochen und ich würde sagen, dass es mir in einem Bücherregal auch nicht großartig auffallen würde. Die Schriftart ist eher Standard und das Motiv verleitet nicht unbedingt dazu, das Buch in die Hand zu nehmen. Lediglich die pinke Farbe sorgt für etwas Aufsehen.

Die Idee des Buches hat mir allerdings sehr gut gefallen und der Titel passt perfekt zum Inhalt. Schon die ersten Seiten haben mich an den Klassiker "Cluedo" oder die Filme "Knives Out" erinnert. Das komplette Buch wird aus der Perspektive der Hauptperson, Lis, erzählt. Sie liegt im Krankenhaus und versucht, anhand von Rückblicken ihren Mörder zu finden. Auch wenn das gesamte Buch quasi im Krankenhaus spielt, wird es nicht langweilig. Durch die Rückblicke lernt man die Familie Harmann kennen, Lis Arbeitgeber, die bei dem Giftanschlag ermordet wurdet. Sukzessive wird jede Person aus Lis Umfeld unter die Lupe genommen, um herauszufinden, wem der Giftanschlag eigentlich galt. So lernt man die einzelnen Charaktere kennen, sowie Lis Vergangenheit. Schnell merkt man, dass es viele Motive gibt. Zudem sorgt der Countdown von fünf Tagen ebenfalls für Spannung. Um nicht den Überblick zu verlieren, startet jedes Kapitel mit der Uhrzeit des jeweiligen Tages. Am Ende bleibt nicht nur die Frage nach dem Mörder, sondern irgendwie auch die Hoffnung, dass Lis das Ganze überlebt.

Von den Personen und auch vom Spannungsaufbau hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und wollte es kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil war für mich ab und zu etwas zu komplex. Manche Sätze musste ich zweimal lesen, da sie zum Teil relativ lang und verschachtelt sind. Dadurch kommt der Lesefluss etwas ins Stocken.

Insgesamt konnte mich das Buch mit einer starken Hauptperson und spannenden Handlung bis zum Schluss überzeugen und ich würde es definitiv weiter empfehlen.