Noch fünf Tage

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miss-marple Avatar

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Lia arbeitet als Spitzenköchin in einem Londoner Sternerestaurant bis sie bei einem unverschuldeten Unfall die Verantwortung übernehmen soll. Der Besitzer des Restaurants lässt ihr keine Wahl und stellt ihr dafür einen tollen neuen Arbeitsplatz in Aussicht bei einer reichen Familie als Privatköchin in der Schweiz zu arbeiten, ihre Tochter darf eine Privatschule besuchen. Das Silvester-Dinner ist das letzte was Liz zubereitet, wenig später sind ihre Arbeitgeber und auch ihre beiden Kinder tot. Liz überlegt nur knapp den Giftanschlag.

In einer Privatklinik soll sich Liz etwas erholen, denn ihr bleiben noch fünf Tage bis zu ihrem Tod. Sie möchte so viel Zeit wie möglich mit ihrer Tochter verbringen und sie versucht dem Grund des Verbrechens und dem Mörder auf die Spur zu kommen, ist sie nur Beifang gewesen oder steckt mehr dahinter. Unterstützung bekommt sie von ihrer persönlichen Krankenschwester, mit der sie bald eine Freundschaft verbindet.

Nach einem etwas holprigen Start habe ich allerdings kaum noch aufhören können zu lesen. So ungewöhnlich und interessant. Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt, oft weit zurück und dann aus Lis Arbeitsalltag bei ihren reichen Arbeitgebern. Ich habe durch diese Geschichte auch einiges gelernt und auch Dinge über Lebensmittel erfahren, die ich noch nicht wusste, aber vielleicht auch gar nicht hätte wissen wollen.

Emotional hat mich das Buch sehr berührt, gerade mit dem Wissen von Lis bevorstehenden Todes und der damit verbundenen Schwierigkeit das Beste für die Zukunft ihrer Tochter zu bewirken, hat mir doch manches Mal die Tränen in die Augen getrieben. Der Plot war dann doch eine große Überraschung. Alles in allem gute Krimiunterhaltung der etwas anderen Art.