Rätselhafte Giftmorde
Lis Castrop hat viele Jahre lang im Londoner Gourmetrestaurant ihres Chefs Quirin gearbeitet, bevor sie die Stelle der Köchin bei der sehr reichen Familie Harman in Davos annahm. Dann passiert bei dem von Lis vorbereiteten Silvesteressen eine Katastrophe. Das Ehepaar Harman und seine zwei Kinder werden vergiftet und sterben. Lis hat eine geringere Dosis des Gifts abbekommen. Man sagt ihr, dass ihr noch fünf Tage bleiben. In der Klinik stehen ihr Schwester Esme und Chrysanthema, eine sogenannte Death Dula zur Seite. Lis will unbedingt herausfinden, wer hinter dem Giftanschlag steckt, zumal sie als Hauptverdächtige gilt. Immerhin hat sie das Essen zubereitet. Außerdem will Lis möglichst viele Stunden mit ihrer Tochter Cosima verbringen und ihre Zukunft sicherstellen. Ihr Ex-Mann Anton soll nicht das Sorgerecht bekommen, sondern Damon Harmon, der andere Sohn der Harmons, und sein Partner Stuey. Zu beiden hat Cosima ein sehr gutes Verhältnis. Mit Esmes Hilfe untersucht Lis die Hintergründe mehrerer verdächtiger Personen, um den Täter noch vor ihrem Tod zu finden, auszuschalten und damit zugleich ihre Tochter zu schützen. Wird ihr das vom Krankenhausbett aus gelingen?
Der Roman wurde ausgesprochen gut recherchiert, sei es zu den Gerichten und diversen Zutaten, sei es zu den Gepflogenheiten in der Modewelt der High Society.
Die Zeitangaben zu Beginn der jeweiligen Kapitel erhöhen die Spannung. Die Protagonistin Lis ist ausgesprochen sympathisch, und nach anfänglichen Schwierigkeiten mit ihrer Palliativschwester Esme, werden beide ein richtig gutes Team. Ich habe den Roman in einem Rutsch durchgelesen, weil er anders ist und ohne Gewaltexzesse das Spannungslevel auf einem hohen Niveau bis zum Ende gehalten wird. Ich bin begeistert und wünsche mir, dass Helena Falcke noch weitere Bücher veröffentlicht.
Der Roman wurde ausgesprochen gut recherchiert, sei es zu den Gerichten und diversen Zutaten, sei es zu den Gepflogenheiten in der Modewelt der High Society.
Die Zeitangaben zu Beginn der jeweiligen Kapitel erhöhen die Spannung. Die Protagonistin Lis ist ausgesprochen sympathisch, und nach anfänglichen Schwierigkeiten mit ihrer Palliativschwester Esme, werden beide ein richtig gutes Team. Ich habe den Roman in einem Rutsch durchgelesen, weil er anders ist und ohne Gewaltexzesse das Spannungslevel auf einem hohen Niveau bis zum Ende gehalten wird. Ich bin begeistert und wünsche mir, dass Helena Falcke noch weitere Bücher veröffentlicht.