Spannend bis zur letzten Seite

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fjeldhuset Avatar

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"Noch fünf Tage" von Helena Falke hat mich schon mit der Leseprobe begeistert: der Schreibstil, der Plot, der Witz- einfach klasse.

Die Idee, ein Mordopfer in seinen letzten verbleibenden Tagen auf die Suche nach seinem Mörder zu schicken und das wohlgemerkt aus einem Krankenhausbett heraus, fand ich von Anfang an spannend. Das Motiv der ablaufenden Zeit zieht sich durch die gesamte Geschichte und baut einen Sog auf, der es einem nicht leicht macht, das Buch aus der Hand zu legen. Weil die Ich-Erzählerin ans Bett gebunden ist, erlebt man die Vorgeschichte sämtlicher am Fall Beteiligten in der Rückblende, während die Protagonistin nach Hinweisen sucht, wer der Täter gewesen sein könnte. Und immer wieder stellt sich einem die Frage: Wie tief ist die Protagonistin wirklich in die Tat verwickelt?

Insgesamt ein mitreißender und stellenweise komischer Thriller, dessen Ende ich so nicht vorausgesehen habe.