Spannung und Beklemmung durch den Zeitdruck
Lis ist Köchin für eine sehr wohlhabende Familie und bereitet ein entsprechendes Festmahl für die Silvesternacht zu. Doch etwas läuft schief, die Familie samt Kinder wird durch einen Giftanschlag getötet. Auch Lis schwebt in Gefahr – denn einerseits bleiben auch ihr nur 5 Tage, da auch sie Gift aufgenommen haben dürfte und andererseits gerät sich in Verdacht, Täterin zu sein. Sie ist fest entschlossen den Fall zu klären auch um ihre Tochter Cosima zu schützen.
Erzählerin dieses Romans ist Lis, die vom Krankenbett aus ermittelt. In relativ kurzen Kapiteln, eingeleitet durch die jeweilige Uhrzeit der Handlung, bekommt man Einblick in Lis Gedankenwelt und Erinnerungen. Durch diesen Kniff hat man einerseits einen leichten Überblick und spürt, wie die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt, man ist mitten in der Spannung. Bedrückend ist vor allem auch die Angst um ihre Tochter, etwas das nachvollziehbar wirkt und authentisch ist.
Schrittweise, aber nicht unbedingt immer chronologisch erinnert sich Lis an verschiedenste Begebenheiten in der Vergangenheit- ihre Arbeit bei der Familie Harmanns, ihre Arbeit in der Spitzengastronomie und dem Universum, in dem sich Multimillionäre bewegen. Man erfährt wie die Familie Harmann zu ihren Nachbarn und Angestellten steht, und welche Rolle Lis für sie einnimmt. Schritt für Schritt ergeben diese Rückblicke Hinweise wie sich diese Geschichte zugetragen haben könnte.
Etwas fraglich für mich war, ob ich an Lis Stelle, meine letzten Tage ebenfalls mit Ermittlungen zubringen würde. Auch die Tatsache, dass Lis den Tod doch recht rasch akzeptiert hat – es fehlen die so bekannten 5 Phasen der Trauer – scheint etwas schwer glaubhaft. Natürlich hätte es keinen Zweck und die Zeit ist gedrängt und man möge vielleicht nach Gerechtigkeit trachten, allerdings hätte ich mir zumindest etwas mehr in diese Richtung erwartet.
Der Thriller ist empfehlenswert, wenn man Bücher mag, in denen sich die Spannung aus einem packenden Erzählstil ergibt und der Ausweglosigkeit und dem Stress der. Action reiche Szenen sind nicht enthalten, aber es war für mich dennoch ein Pageturner.
Erzählerin dieses Romans ist Lis, die vom Krankenbett aus ermittelt. In relativ kurzen Kapiteln, eingeleitet durch die jeweilige Uhrzeit der Handlung, bekommt man Einblick in Lis Gedankenwelt und Erinnerungen. Durch diesen Kniff hat man einerseits einen leichten Überblick und spürt, wie die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt, man ist mitten in der Spannung. Bedrückend ist vor allem auch die Angst um ihre Tochter, etwas das nachvollziehbar wirkt und authentisch ist.
Schrittweise, aber nicht unbedingt immer chronologisch erinnert sich Lis an verschiedenste Begebenheiten in der Vergangenheit- ihre Arbeit bei der Familie Harmanns, ihre Arbeit in der Spitzengastronomie und dem Universum, in dem sich Multimillionäre bewegen. Man erfährt wie die Familie Harmann zu ihren Nachbarn und Angestellten steht, und welche Rolle Lis für sie einnimmt. Schritt für Schritt ergeben diese Rückblicke Hinweise wie sich diese Geschichte zugetragen haben könnte.
Etwas fraglich für mich war, ob ich an Lis Stelle, meine letzten Tage ebenfalls mit Ermittlungen zubringen würde. Auch die Tatsache, dass Lis den Tod doch recht rasch akzeptiert hat – es fehlen die so bekannten 5 Phasen der Trauer – scheint etwas schwer glaubhaft. Natürlich hätte es keinen Zweck und die Zeit ist gedrängt und man möge vielleicht nach Gerechtigkeit trachten, allerdings hätte ich mir zumindest etwas mehr in diese Richtung erwartet.
Der Thriller ist empfehlenswert, wenn man Bücher mag, in denen sich die Spannung aus einem packenden Erzählstil ergibt und der Ausweglosigkeit und dem Stress der. Action reiche Szenen sind nicht enthalten, aber es war für mich dennoch ein Pageturner.