Spannungsroman, kein Thriller
Die Silvesternacht wird für die Milliardärsfamilie Harman zum Albtraum. Das Ehepaar und die beiden Kinder werden vergiftet. Zubereitet wurde das Festmahl von der Spitzenköchin Lis Castrop. Diese hat ebenfalls von dem Gift abkommen, ist aber noch am Leben. Die Ärzte geben ihr noch fünf Tage. Doch Lis ist nicht nur Opfer, sondern auch Verdächtige. Die verbleibende Zeit setzt Lis alles daran, ihren eigenen Mordfall aufzuklären.
Fünf Tage sind wirklich nicht viel Zeit, um aus dem Krankenbett heraus einen Mord aufklären zu wollen. Das Buch beginnt mit Tag 1 um 4.38h. Die fünf Tage sind auch gleichzeitig Abschnitte in dem Buch, die nochmals minutiös aufgeteilt sind, als Hilfsmittel dient hier eine digitale Uhr, die sich in Krankenzimmer von Lis befindet. Erzählt wird jedoch auf zwei Ebenen. In eingeschobenen Rückblicken erfährt man, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass Lis für die Harmans tätig wurde. Man erfährt in welcher Beziehung Lis zu den Harmans stand. Denn Lis war nicht nur eine Spitzenköchin, sondern drang immer mehr in das Leben der einzelnen Familienmitglieder ein. Zudem kommen durch diese Rückblicke auch immer mehr potentielle Täter mit ins Spiel.
Lis selbst konnte mich nicht richtig überzeugen. Ich fand ihr Verhalten etwas seltsam. Eine Frau, der nur noch so wenig Zeit zum Leben bleibt und die kaum leidet. Auch der Verlust ihrer Haare macht ihr nichts aus, sie sitzt dies alles mit einer stoischen Ruhe aus. Für mich war das nicht überzeugend und wenig authentisch. Gut hingegen fand ich ihre Bemühungen was die Versorgung ihrer Tochter Cosima nach ihrem Ableben anbelangt.
Die Auflösung hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm. Eine Mischung von „aus dem Hut gezaubert“ und einfach nur logisch.
Insgesamt eine sehr interessante Idee, die Umsetzung fand ich etwas realitätsfremd. Manche Details aus dem Gourmetbereich fand ich etwas langatmig, unterstrichen jedoch die Figuren. Auch den Blick auf das Benehmen der Superreichen kann als eine Art Gesellschaftskritik gesehen werden. Damit konnten die vier Sterne gerettet werden.
Fünf Tage sind wirklich nicht viel Zeit, um aus dem Krankenbett heraus einen Mord aufklären zu wollen. Das Buch beginnt mit Tag 1 um 4.38h. Die fünf Tage sind auch gleichzeitig Abschnitte in dem Buch, die nochmals minutiös aufgeteilt sind, als Hilfsmittel dient hier eine digitale Uhr, die sich in Krankenzimmer von Lis befindet. Erzählt wird jedoch auf zwei Ebenen. In eingeschobenen Rückblicken erfährt man, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass Lis für die Harmans tätig wurde. Man erfährt in welcher Beziehung Lis zu den Harmans stand. Denn Lis war nicht nur eine Spitzenköchin, sondern drang immer mehr in das Leben der einzelnen Familienmitglieder ein. Zudem kommen durch diese Rückblicke auch immer mehr potentielle Täter mit ins Spiel.
Lis selbst konnte mich nicht richtig überzeugen. Ich fand ihr Verhalten etwas seltsam. Eine Frau, der nur noch so wenig Zeit zum Leben bleibt und die kaum leidet. Auch der Verlust ihrer Haare macht ihr nichts aus, sie sitzt dies alles mit einer stoischen Ruhe aus. Für mich war das nicht überzeugend und wenig authentisch. Gut hingegen fand ich ihre Bemühungen was die Versorgung ihrer Tochter Cosima nach ihrem Ableben anbelangt.
Die Auflösung hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm. Eine Mischung von „aus dem Hut gezaubert“ und einfach nur logisch.
Insgesamt eine sehr interessante Idee, die Umsetzung fand ich etwas realitätsfremd. Manche Details aus dem Gourmetbereich fand ich etwas langatmig, unterstrichen jedoch die Figuren. Auch den Blick auf das Benehmen der Superreichen kann als eine Art Gesellschaftskritik gesehen werden. Damit konnten die vier Sterne gerettet werden.